18.09.2014, 09:21 Uhr

Wenn das Projekt in die Schublade muss

Jetzt ist es amtlich – die Einleitung des Konkursverfahrens für das geplante Gesundheitszentrum Wiesing ist der Todesstoß für das Projekt. Die Pläne, welche im Jahr 2011 präsentiert wurden, müssen schubladisiert werden und was bleibt ist die Erkenntnis, dass das mit 21 Millionen Euro veranschlagte Projekt wohl doch ein paar Nummern zu groß war und man das Gesetz von Angebot und Nachfrage kräftig fehlinterpretiert hat. Auf insgesamt 6.700 m² vermietbarer Fläche hätten 30 moderne Ordinationsräumlichkeiten entstehen sollen – Zahlen, die angesichts der Angebotssituation an medizinischen Dienstleistungen im Bezirk völlig unrealistisch sind. Der Bezirk Schwaz und speziell das Inntal sind in Sachen medizinischer Versorgung keinesfalls unterversorgt und für diese Erkenntnis bedarf es keiner Marktforschung. Die Bemühungen der Projektwerber in allen Ehren, aber ein abgespecktes Projekt hätte vielleicht mehr Chancen gehabt, realisiert zu werden.
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