02.09.2014, 12:18 Uhr

Entsorgungskosten für Baum-und Strauchschnittabfälle in Fügen regen auf

Recyclinghof Fügen
Fügen: Recyclinghof | Während in den meisten Gemeinden des Zillertales, sowie in vielen anderen Kommunen des Bezirkes Schwaz die Entsorgungsgebühren für Baum-und Strauchschnittabfälle überwiegend in der Grundgebühr der amtlichen Müllentsorgungskosten enthalten sind und für die BürgerInnen bei der Anlieferung somit nichts zu bezahlen ist, fallen in der Gemeinde Fügen – hier betreibt die Firma DAKA in Zusammenarbeit mit der Gemeinde den
Recyclinghof – relativ hohe Kosten an. Erst kürzlich musste dies eine Fügenerin mit viel Bauchweh und Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen. Sie hatte für in paar lose Stauden einer Wohnanlagenbepflanzung, die ihr ein Nachbar freundlicherweise mit einem kleinen Traktor samt Anhänger zum Fügener Recyclinghof gebracht hat, einen Betrag von 63.- €uro zu bezahlen.
Diese hohe Gebühr sei ihrer Meinung nach insoferne zu hinterfragen, als dass laut Auskunft bei den meisten Gemeinden des Zillertales, sowie auch im Inn-und Achental, Baum-und Strauchschnittabfälle für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei in vorhandene Recyclinghöfe angeliefert werden können. Wo keine Abfall-und Recyclinganlagen vorhanden sind, werden von den betreffenden Gemeinden im Frühjahr und Herbst Sammelaktionen durchgeführt, deren Kosten mit Ausnahme einiger weniger Gemeinden zumeist über die Müllgrundgebühr abgedeckt werden.
Die Frau, welche die Hausmeisterarbeiten in der betreffenden Wohnanlage in Fügen erledigt meint dazu: „ Wir zahlen hier im Dorf Grundgebühren und das Häckselgut werde ja wiederverwertet. Wo bleibt da das Service am Bürger ?“ Die ihrer Meinung nach hohen Gebühren bei der Entsorgung des Strauch-und Baumschnittes fördern dadurch eher das unerwünschte wilde Deponieren im Wald oder sonst wo in der Landschaft und ein Garten solle hier auf dem Lande eher zur Normalität gehören und nicht zu einem „Luxusgut“, meinte die Fürgenerin. Es wäre daher wünschenswert, das Thema Baum-und Strauchschnittkosten wieder einmal im Gemeinderat, insbesondere aber im Umweltausschuss der Gemeinde Fügen zu erörtern, ob diese hohen Gebühren wirklich ein Service für den/die Bürger darstellen.
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