"Open Night" der HLW Spittal

Direktor Adi Lackner mit Präsident Rudi Altersberger (v.li.)
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  • Direktor Adi Lackner mit Präsident Rudi Altersberger (v.li.)
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SPITTAL. Wie sieben weitere Kärntner Höhere Bundeslehranstalten für wirtschaftliche Berufe hat auch die HLW Spittal zu einem abendlichen "Tag der offenen Tür" geladen. Rund 500 interessierte Jugendliche und deren Eltern nahmen das vierstündige Angebot wahr, sich über die Einrichtung zu informieren, die eine ein-, drei- und fünfjährige Ausbildung sowie als einzige in Kärnten über einen immer beliebteren Maturalehrgang verfügt.

300 der 450 Schüler waren ebenso eingespannt wie das Lehrerkollegium mit Direktor Adi Lackner an der Spitze. In kleinen Gruppen machten Schüler die Besucher mit dem vielseitigen Angebot der HLW vertraut. Während des zirka zweistündigen Rundgangs wurde gemäß des HLW-Mottos "Open Mind - Open Door" über Gastronomie und Ernährung, Wirtschaft und neue Medien, Sprachen, Gesundheit, Soziales und Sport, Ökologie und Naturwissenschaften, Kunst und Kultur, sowie Vernetzung und Ganzheitlichkeit informiert.

"Fit4Life" und "Mediaworld"

Auf besonderes Interesse stießen naturgemäß die Neuerungen zum Schuljahr 2016/17. Bildungeberater Gernot Tischler führte für die dreijährige Ausbildung die Fächer "Fit4Life" und "Mediaworld" an. Während sich das erste Fach mit Gesundheit und Sozialem einschließlich Säuglings-, Alten- und Krankenpflege sowie Arbeitsrecht befasst, geht es im anderen Gegenstand vor allem ums Internet einschließlich Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben. Begleitet werden beide Schwerpunkte von Wirtschaftspraktika mit Unternehmen der Region sowie Exkursionen.

Neu während der fünfjährigen Ausbildung sind HLW "Aktiv" und HLW "Media". Bei der ersten Neuerung werden die Bereiche Gesundheit und Tourismus verknüpft, bei der zweiten geht es um Unternehmenskommunikation und Medienmanagement. Gemein ist beiden Fächern Englisch als Arbeitssprache. Hinzu kommen wieder Exkursionern, Praxisstudien und eine individuelle Lernbegleitung. Damit soll. wie Tischler betont, der Übertritt von der Unter- in die Oberstufe erleichtert werden. Dazu sollen auf jeden Schüler einzeln zugeschnittene Lernkonzepte erarbeitet werden.

Preise für 700 Euro

Verlost wurden Preise im Wert von rund 700 Euro. Die achtjährige Annika aus Lammersdorf zog als Glücksfee Gutscheine für Goldeck und 100-Euro-Guthaben der Sparkasse, für die drei Hauptgewinne die Namen Bianca Burgstaller, Gmünd, Laura Brandstetter, Möllbrücke, und Julia Schwinger, Lendorf. Sie können sich jeweils über einen Kurs zum Mopedführerschein im Wert von je 150 Euro in der Fahrschule Brunner freuen.

Unter die Besucher mischten sich Landesschulrat Rudi Altersberger, WKO-Bezirksstellenleiter Peter Demschar, IGO-Obmann Oswald Marolt, Josef Pfeiffer (Musik aktiv) und die Spittaler Politiker Andreas Unterrieder, Christoph Staudacher, Ingeborg Glanzer, Ina Rauter und Johannes Tiefenböck.

Wiedersehen nach 30 Jahren

Ein ungewöhnliches Wiedersehen nach 30 Jahren gab es zwischen Elisabeth Scheiber und Herbert Posautz. Als die Maturantin von 1986 ihrem ehemaligen Professor unversehens gegenüber stand, wusste der Kunsterzieher spontan noch ihren Vornamen. Die in der Verwaltung des Krankenhauses beschäftigte ehemalige HLW-Absolvetin beschlich nach vielen Jahren ein komisches Gefühl, als sie ihre alte Schule wieder betrat. Architektonisch habe sich nichts verändert. Neu seien Möbel und Fenster, vor allem aber der heute angebotene Lehrstoff, sagte sie der WOCHE.

Autor:

Michael Thun aus Spittal

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