Unfallstelle ist schwer zu entschärfen

Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kommen in dieser Kurve in der Lieserschlucht viele von der Fahrbahn ab
  • Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kommen in dieser Kurve in der Lieserschlucht viele von der Fahrbahn ab
  • hochgeladen von Astrid Waldner

SEEBODEN, SPITTAL. „In Kärnten gibt es rund 3.000 Verkehrsunfälle pro Jahr von denen im Jahr 2012 46 tödlich endeten“, berichtet Landesrat Christian Ragger, Referent für Verkehrssicherheit.  Um die Straßen sicherer zu machen wende das Land jährlich rund 70.000 Euro auf.
Besonderes Augenmerk legt das Land auf Straßenstücke, auf denen immer wieder ähnliche Unfälle passieren. Im letzten Jahr wurden durch zahlreiche Maßnahmen einige dieser Häufungsstellen entschärft. Die WOCHE zeigt in den kommenden Ausgaben einige dieser Stellen. Experten erklären, was für die Verkehrssicherheit getan wurde und, worauf Autofahrer achten müssen. Eine davon ist in der Lieserschlucht zwischen Seeboden und Spittal. In der ersten scharfen Kurve von Seeboden kommend kommen immer wieder Fahrzeuge von der Fahrbahn ab.

Viel zu schnell
Laut der Straßenmeisterei Spittal ist die Ursache in vielen Fällen zu hohe Geschwindigkeit. „Meist Junge Fahrer fahren vor allem in der Nacht, viel zu schnell und dann auf die Böschung“, heißt es von der Straßenmeisterei.
„Gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit ist es wichtig die Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen anzupassen“, betont Ragger.

Leitpflöcke angebracht
Um die Gefahrenstelle zu entschärfen wurden in dieser Kurve Reflektoren und selbstreflektierende Leitpflöcke in beide Fahrtrichtungen angebracht. „Es hat aber seit dem wir das angebracht haben schon wieder zwei Unfälle gegeben, es sind einfach Fahrfehler schuld.“
Auch Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer sieht das ähnlich: „Hier gibt es keine Prävention, wir wollen die Behörden auch nicht strapazieren. Wenn jemand zu schnell und vielleicht auch noch betrunken fährt, gibt es nichts, das wir tun können“, so Köfer.

ZUR SACHE:

Unfallhäufungsstellen sind Knotenpunkte oder Streckenabschnitte bis zu 250 Metern, an denen sich mindestens drei gleichartige Unfälle mit Personenschaden in drei Jahren oder mindestens fünf gleichartige Unfälle in einem Jahr ereignet haben.

Mehr zum Thema: Verkehrssicherheit

Autor:

Astrid Waldner aus Spittal

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