18.09.2014, 09:00 Uhr

Ein Model erobert Asien

Shanghai bietet vielfältige Kulissen für Shootings (Foto: KK/Zimmermann)

Der Kolbnitzer Daniel Kleinfercher will die internationale Modelszene erobern.

KOLBNITZ (ven). Er ist jung, gutaussehend und bereits international unterwegs: Daniel Kleinfercher (19) aus Kolbnitz mischt die Modelwelt auf und startete bereits in Shanghai durch.

Weltenbummler
Der Metallbautechniker, der bei der Firma Wilhelmer in Kolbnitz gelernt hat, wollte eigentlich im Herbst seinen Zivildienst in Wien antreten. "Dort möchte ich mich in der Kinderbetreuung engagieren", erzählt der smarte Kärntner. Nach dem Zivildienst möchte er ein Jahr ins Ausland. Aber er ist jetzt schon ein richtiger Weltenbummler, der kürzlich als Model in Shanghai arbeitete.

Ausbildung wichtig
2011 wurde er von Margit Unterkircher abgelichtet. "Das hat Spaß gemacht. Ein Jahr lang habe ich nur hobbymäßig gemodelt", so Kleinfercher. Der Kolbnitzer hatte sich auch für Austria's Next Topmodel beworben, musste aber aufgrund seiner Maturaprüfungen absagen. "Die Ausbildung steht im Vordergrund." Nach der Teilnahme bei Model Contests konnte er auf viele Kontakte in seinem Adressbuch zurückgreifen, unter anderem auf Modeschöpfer La Hong. Durch ihn landete er in Shanghai.

Sein Traum: Am Titelblatt des Männermagazines "GQ" zu sein. Neben dem Modeln ist auch das Reisen ein großes Hobby. Seine Reisen führten ihn bereits nach Dubai, Berlin, London, Toronto, Los Angeles oder auch nach Asien.

Andere Länder, andere Sitten
"In Shanghai habe ich viel erlebt, ich hatte vier bis fünf Castings pro Tag", blickt er zurück. Das Ergebnis: Ein paar Jobs und zwei Shootings. "Als westlicher und europäischer blonder Typ ist man in Asien sehr gefragt", sagt er. Gewohnt habe er bei Bekannten von La Hong. "Dort habe ich das richtige chinesische Leben kennengelernt. Ich habe nur mit Stäbchen gegessen, auch wenn es anfangs zu einem Krampf in den Fingern geführt hat," lacht er. Auch Sightseeing in der Stadt stand am Programm. "Natürlich habe ich auch exotische Dinge von Straßenverkäufern gegessen. Faule Eier und Froschschenkel zum Beispiel", erzählt er. Auch das Nachtleben ist in Shanghai ein Erlebnis. "Manche Clubbesitzer buchen jeden Tag Models, um die Clubs zu füllen."

Zuhause ist es am schönsten
In schlechter Erinnerung ist ihm aber der Smog geblieben, was heute noch teilweise zu Hustenanfällen führt. "Auf Dauer könnte ich dort zwar nicht leben, aber zwei bis drei Monate wäre es durchaus okay", sagt das Model, das in nächster Zeit wieder die Metropole aufsuchen wird.

Vorher muss er aber noch weiter chinesisch lernen. "Mit Englisch kommt man nicht sehr weit, auch nicht bei den Castings", ergänzt er.
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