07.03.2018, 10:43 Uhr

Gemüse frisch vor die Haustüre geliefert

Kärntner Gemüsekiste: Katrin und Bernd Mitterer wollen mehr Mut und Regionalität an die heimischen Herde bringen (Foto: KK/privat)

Mit der Kärntner Gemüsekiste wollen Katrin und Bernd Mitterer für Regionalität in der Küche sorgen.

LIND IM DRAUTAL (aju). Gemüse aus Kärnten, regional und gesund, das ist das Konzept hinter der Kärntner Gemüsekiste. Katrin und Bernd Mitterer wollen dieses in Tirol bereits bekannte Angebot auch nach Kärnten holen. Gestartet wird vorerst in den Bezirken Spittal, Villach und Villach Land.

Frisch vor der Haustüre

Konkret kann man sich ab sofort bei der Kärntner Gemüsekiste online oder telefonisch anmelden und bekommt dann von Mai bis November wöchentlich eine Kiste mit regionalem Gemüse vor die Haustüre geliefert. Soll eine Woche keine Lieferung erfolgen, weil man im Urlaub ist oder eben gerade selbst im eigenen Garten vieles zu ernten ist, kann man bis Dienstag vorher, die Lieferung für einen bestimmten Zeitraum aussetzen. Ansonsten wird jeden Freitag frisch vor die Haustüre geliefert.

Die Vorgeschichte

"Da ich in Lienz arbeite, habe ich immer die Tiroler Gemüsekiste mit zu uns gebracht. Ich habe mich aber immer gefragt, warum es so etwas bei uns noch nicht gibt", sagt Mitterer. Durch sein Interesse an gesunder Ernährung und einem nachhaltigen Lebensstil lernte er vor vier Jahren einen Ernährungsberater kennen, der ihm auch das Konzept der Gemüsekiste vorstellte. Bekannte, die den Vertrieb der Gemüsekiste in Osttirol organisierten, fungierten für die Familie quasi als Mentoren. Und so entstand schon 2016 die Idee, auch in Kärnten die Kunden mit regionalem Gemüse zu beliefern.

Passender Gemüsebauer

Danach begann die Suche nach einem passenden Gemüsebauern. "Das war gar nicht so einfach, denn immerhin brauchen wir 45 verschiedene Sorten in ausreichender Menge", erklärt Mitterer. Benötigt wird so eine große Anzahl an verschiedenen Gemüsesorten, damit eine abwechslungsreiche und saisonale Belieferung der Kunden von Mai bis November gewährleistet wird. Mit Romed Wopfner in Althofen fanden sie hier den idealen Partner. "Er hat damals schon Interesse zur Teilnahme an so einem Projekt bekundet. So haben wir uns quasi gesucht und gefunden", sagt Mitterer.

Nachhaltiger Grundgedanke

Neben regionalem Gemüse finden sich in der liebevoll gepackten Kiste auch passende Rezepte. "Es ist immer das in der Gemüsekiste, was gerade reif ist. Aber das ist ja eigentlich auch der Grundgedanke von Nachhaltigkeit und mit den passenden Rezepten werden Ideen gegeben, was aus den verschiedenen Gemüsesorten gezaubert werden kann", erklärt Mitterer. 

Zukunftspläne

Als ergänzendes Angebot gibt es bereits jetzt die Möglichkeiten sogenannte Zusatzkisten zusätzlich zu bestellen. Dieses beeinhalten dann derzeit noch je nach Saison größere Mengen Zwiebel oder Kartoffeln. "Dieses Angebot möchten wir aber zum Beispiel mit Kräutern, Äpfeln oder Honig erweitern. Dann wären auch kleinere landwirtschaftliche Strukturen denkbar und das Angebot wäre noch regionaler", sagt Mitterer.
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