17.01.2018, 06:30 Uhr

In Oberdrauburg und Obervellach wird gebaut

Anita Gössnitzer plant viele Bauvorhaben (Foto: KK)

Oberdrauburg und Obervellach haben für 2018 bauliche Maßnahmen in den Vordergrund gestellt.

OBERVELLACH/OBERDRAUBURG (aju). In Oberdrauburg und Obervellach ist für 2018 so einiges geplant.

Bauprojekte

In Semslach soll der Oberflächenwasserkanal errichtet und gleichzeitig die Straßen saniert werden. Der geplante Kostenaufwand dafür wird mit einer Million Euro beziffert. Zudem sollen zwei Brücken mit Kosten von 70.000 Euro erneuert werden. Auch die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung steht am Plan (Kosten: 120.000 Euro). "Ein Projekt ist die Wildbachverbauung in Lassach. Diese soll die Sicherheit in der Ortschaft Lassach verbessern. Die Verbauung des hiesigen Mallnitzbaches wird rund 120.000 Euro kosten", sagt Bürgermeisterin Anita Gössnitzer.

Bildungscampus

Auch soll das Feuerwerhaus Obervellach 2018 saniert werden. "Die freiwillige Feuerwehr feiert heuer das 150-jährige Bestehen und pünktlich zu den Feierlichkeiten im August soll die Sanierung abgeschlossen sein", sagt Gössnitzer. Auf dem Plan steht außerdem die Erweiterung der Kinderbetreuungszeiten im Kindergarten und die Sanierung der Wasserversorgung für Semslach und Söbriach. "In Zusammenarbeit mit dem Schulgemeindeverband Spittal soll ein Bildungscampus Obervellach entstehen", erklärt Gössnitzer.

Belebung des Ortskerns

Einiges geplant ist heuer auch in Oberdrauburg. So steht im Vordergrund vor allem die Ortskernbelebung. "Die Marktgemeinde Oberdrauburg hat seit vielen Jahren mit großer Konsequenz an der Pflege und maßvollen Weiterentwicklung der historischen Bausubstanz im Ortskern gearbeitet und dadurch ein bemerkenswertes und lebendiges Ortsbild erzeugt", sagt Bürgermeister Stefan Brandstätter.
Darauf aufbauend sollen nun weiter Impulse zur Belebung des Zentrums und einer adäquaten Gebäudenutzung gegeben werden.
"Unter anderem planen wir die Schaffung eines Kulturzentrums, der Semi-Box, den Ausbau privater und sozialer Wohnbauprojekte, die Installation eines öffentlichen Begegnungsraums und die Neukonzeption des Verkehrs unter Berücksichtigung der Anbindung an den internationalen Radweg R1", erklärt Brandstätter. Auch sollen Kleinunternehmen im Ort angesiedelt werden.

Hochwasserschutz

Ein weiteres Projekt ist der Hochwasserschutz. Hier sollen insgesamt 4,5 Millionen Euro in die Sicherheit von 77 Gebäuden, darunter 44 Wohnhäuser, investiert werden. Auch das Projekt Gesunde Gemeinde soll weiterhin unterstützt werden. "Zu den weiteren Projekten gehört die Adaptierung des Altstoffsammelzentrums und die Erweiterung des Feuerwehrhauses", sagt Brandstätter.
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