Radhauptstadt 2026
Der Landessieg geht an die Landeshauptstadt St. Pölten
- Susanna Hauptmann (GF Radland GmbH), GR Max Müller-Wallner (St. Pölten), Manuel Hammel (Mobilitätsbeauftragter St. Pölten), LAbg. Christian Brenner, Oliver Krupitza (ÖAMTC-Landesdirektor).
- Foto: Radland NÖ
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Die Landeshauptstadt ist Niederösterreichs neue Radhauptstadt: Bei der Zertifizierung 2026 erreichte St. Pölten mit vier Sternen und 75,7 Punkten die höchste Bewertung. Insgesamt wurden 37 Städte und Gemeinden für ihre Fortschritte im Radverkehr ausgezeichnet.
ST. PÖLTEN/NÖ. Bei einem feierlichen Festakt in der HYPO NOE Zentrale wurden 37 Städte und Gemeinden Niederösterreichs für ihre Fortschritte und Aktivitäten im Radverkehr ausgezeichnet. Die Radhauptstadt-Zertifizierung wurde nach 2022 und 2024 nun zum dritten Mal durchgeführt. „St. Pölten erreichte mit vier Sternen und 75,7 Punkten die höchste Gesamtbewertung und wurde erstmals Landessieger“, erklärt Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Regionssieger wurden St. Valentin, Horn, Korneuburg gemeinsam mit Stockerau und Wiener Neudorf. Die Stadtgemeinde Strasshof an der Nordbahn wurde als „Aufsteiger des Jahres 2026“ geehrt.
- GF Susanna Hauptmann (Radland GmbH), LAbg. BGM Christian Gepp (Korneuburg), Mobilitätsbeauftragter Patrick Rauscher (Korneuburg), STR Dietmar Pfeiler (Stockerau), STR Herwig Hödl (Stockerau), Walter Schober (Stockerau), LAbg. Christian Brenner, Oliver Krupitza (ÖAMTC-Landesdirektor).
- Foto: Radland NÖ
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Die teilnehmenden Städte errichteten rund 30 Kilometer neue Radfahranlagen, öffneten sechs Kilometer Einbahnen und rund einen Kilometer Fußgängerzonen für den Radverkehr. Darüber hinaus entstanden rund sechs Kilometer neue Fahrradstraßen, knapp drei Kilometer Begegnungszonen sowie 1.500 Radabstellplätze, rund 30 E-Bike-Ladestationen und 20 Radservicestationen. Auch bewusstseinsbildende Maßnahmen wie Radreparaturtage, bei denen Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft wurden, flossen in die Bewertung ein.
St. Pölten holt erstmals den Landessieg
Als Landessieger und Regionssieger der Hauptregion NÖ-Mitte darf sich St. Pölten über einen Fahrradstützpunkt und einen Pop-up-Radservicetag des ÖAMTC freuen. „Der ÖAMTC-Fahrradstützpunkt bietet mit Werkzeugen, Luftpumpe und Radhalterung alles, was Radfahrerinnen und Radfahrer für kleinere Reparaturen unterwegs benötigen. So können sie technische Probleme selbst beheben und ihre Fahrt rasch fortsetzen“, erklärt Oliver Krupitza, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und Burgenland.
Jede teilnehmende Stadt erhielt ein Zertifikat und einen individuellen Abschlussbericht mit den dokumentierten Maßnahmen und weiteren Verbesserungsvorschlägen. Zusätzlich hatten alle (Rad-)Hauptstadt-Gemeinden vor Ort die Möglichkeit, eine Radzeit.Karte zu gewinnen. Diese macht die Entfernung zwischen relevanten Gemeindeeinrichtungen in Rad-Minuten statt Metern sichtbar. Klosterneuburg, Schwechat und Bruck an der Leitha können sich über dieses neue bewusstseinsbildende Produkt des Mobilitätsmanagements NÖ von Mobilitätsland NÖ freuen.
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