Krisenmanager
NÖs Schulen bekommen "Corona-Beauftragen"

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.
  • Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.
  • Foto: NLK Pfeffer
  • hochgeladen von Mariella Datzreiter

Niederösterreichische Schulen sehen sich in Zeiten von Corona einer schwierigen Situation gegenüber. Sowohl für Schüler als auch für Lehrer ist die Zeit ungewiss und belastend. Um für mehr Klarheit und Sicherheit zu sorgen, werden an den Schulen nun eigene Ansprechpartner installiert, die als Anlaufstelle für Corona-Thematiken in den Bildungsregionen dienen sollen. 

NÖ/ST.PÖLTEN (pa). „In Niederösterreichs Schulen gibt es seit Freitagnachmittag insgesamt 48 aktuell positive Covid-19-Fälle bei Schülerinnen und Schülern und fünf positive Covid-19-Fälle bei Lehrerinnen und Lehrern“, erklären Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras die aktuelle Situation in Niederösterreichs Schulen und betonen: „Die Schulen gehen mit diesen Herausforderungen sehr professionell und sehr verantwortungsbewusst um. In Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden treffen sie die notwendigen Entscheidungen möglichst rasch und sehr zeitnah.“ Unterstützend hat die Bildungsdirektion eine eigene „Corona-Hotline“ installiert und in jeder Bildungsregion einen eigenen Schulqualitätsmanager damit beauftragt, Ansprechpartner für alle Anliegen betreffend dem Coronavirus vor Ort zu sein.

„Wir wollen den Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2020/21 so viel Normalität und Kontinuität wie möglich bieten. Gleichzeitig ist es uns aber auch von oberster Priorität die Gesundheit aller Beteiligten bestmöglich zu schützen“, erklären Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. „In den Schulstandorten wird sehr sorgsam auf die Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen geachtet. Das beginnt beim regelmäßigen Händewaschen, geht über das Abstandhalten und bis hin zum regelmäßigen Lüften der Klassenzimmer. Diese Maßnahmen haben sich bereits sehr gut eingespielt und gehören für die Meisten bereits zum Schulalltag“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.

Derzeitige Situation an Niederösterreichs Schulen 

In Niederösterreich werden darüber hinaus derzeit rund 30 Klassen im „Distance-Learning“ unterrichtet, weil sie sich in Quarantäne befinden. „Alle Klassen, die von der Gesundheitsbehörde abgesondert werden, werden auf ‚Distance-Learning‘ umgestellt und so lange auf diese Weise unterrichtet, bis sie wieder in den regulären Schulbetrieb zurückgeführt werden. Das vorübergehende ‚Distance-Learning‘ funktioniert sehr gut, auch hier haben sich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte bereits gut eingespielt“, erklären die und der.

„Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und sehr viel Flexibilität vom Bildungssystem. Dass dieses trotz aller Herausforderungen nach wie vor sehr gut funktioniert, ist zu einem sehr großen Teil unseren Pädagoginnen und Pädagogen, sowie den Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigten und Eltern zu verdanken. „Wir müssen auch außerhalb des schulischen Bereichs darauf achten, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Daher unser dringender Appell auch im privaten Bereich entsprechend aufeinander zu achten“, so Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Heuras abschließend.

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