Aus dem Leben eines Schweines
24-Stunden-Vollspaltenbodenaktion

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Zwei Aktvist*innen des VGT wollten es wissen. Wie lebt es sich als Schwein in Österreich? Sind Vollspaltenböden physisch angenehm? Deshalb haben sie sich 24 Stunden lang auf einen solchen begeben. Nach diesem Selbstversuch, auch ohne Gestank und Enge, können sie sagen, nein, diese Böden sind definitiv nicht physisch angenehm und es ist ein Affront so hochsensible, intelligente Tiere derart vegetieren zu lassen.

Rd. 3.000.000 Schweine leben in Österreich. Die meisten von ihnen hinter verschlossenen Stalltüren, ohne Licht oder frische Luft, ohne ein Hälmchen Stroh, dichtgedrängt (ein 110 kg schweres Schwein hat 0,75 m2 Platz) auf sog. Vollspaltenböden. Das sind Betonböden mit Rillen, durch die die Tiere mittels ihres Körpergewichts ihre Exkremente drücken. Das heißt, dass sie ihr ganzes Leben, das immerhin 6 Monate andauert, über ihren eigenen Ausscheidungen leben. Ein immerwährender, kaum zu ertragender Gestank reizt die Schleimhäute und die Augen. Der harte Boden führt dazu, dass die meisten sehr schmerzhafte Gelenksentzündungen bekommen. Darüber hinaus macht sie die Enge und die Langeweile aggressiv, so dass sie sich gegenseitig Schwanz und Ohren abkauen. Gerade mal 3 von 4 Schweinen überleben diese Tortur bis zur Schlachtreife.

Die Aktivist*innen verlassen den Vollspaltenboden wieder, nach 24 Stunden. Die Schweine müssen bleiben. Setzen Sie ein Zeichen gegen diese Tierqual und unterschreiben Sie die Petition des VGT für eine verpflichtende Stroheinstreu.

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