21.01.2018, 17:30 Uhr

Rathausplatz St. Pölten: Wegweiser der Kulturhauptstädte Europas aufgestellt

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Matthias Stadler machen sich gemeinsam auf den Weg um den Titel Kulturhaupstadt Europas im Jahr 2024 nach St. Pölten zu holen. (Foto: Josef Vorlaufer)
ST. PÖLTEN (red). Er ist europablau, acht Meter hoch und an ihm sind Richtungstafeln befestigt: Der Wegweiser der Kulturhauptstädte Europas, mitten am Rathausplatz der Landeshauptstadt, mitten in Niederösterreich. Der Mast ist ein Symbol für die Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024 in Partnerschaft mit dem Land Niederösterreich.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leiter und Bürgermeister Matthias Stadler präsentierten am Freitag gemeinsam mit Michael Duscher und Jakob Redl von der NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH den Wegweiser der Kulturhauptstädte Europas, der am Rathausplatz in der niederösterreichischen Landeshauptstadt im Herzen Niederösterreichs aufgestellt ist.

Kulturhauptstadt 2024: Jury Entscheidung erfolgt 2019

Die Landeshauptstadt St. Pölten bewirbt sich in Partnerschaft mit dem Land Niederösterreich als Kulturhauptstadt Europas 2024. Im Jahr 2018 wird unter Einbindung der Bevölkerung die Kulturstrategie „St. Pölten 2030“ entwickelt und die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas eingereicht. Nach einer Vorauswahl durch die europäische Jury ist für 2019 die Konkretisierung der Bewerbung geplant. Die endgültige Entscheidung, ob St. Pölten Kulturhauptstadt Europas 2024 wird, erfolgt durch die Experten-Jury Ende 2019.
Der Wegweiser zeigt eine Auswahl der bisherigen Kulturhauptstädte Europas und wird für längere Zeit am Rathausplatz aufgestellt bleiben. Damit sollen der Bevölkerung die Bedeutung und die Chancen, die sich aus einer erfolgreichen Bewerbung ergeben können, bewusst gemacht werden. Darüber hinaus ist es geplant, Neuigkeiten und die nächsten Schritte der Bewerbung unter anderem hier öffentlich kundzumachen.

Vermessung Schubert leistet Beitrag

Bei der Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024 in Partnerschaft mit dem Land muss also, so wie bei den bisherigen Kulturhauptstädten, die Richtung stimmen. Das Vermessungsbüro Schubert aus St. Pölten hat daher als Beitrag für die Bewerbung kostenlos die Richtung der Tafeln am Kulturhauptstädte-Wegweiser genau vermessen und eingerichtet.

Die Liste der Kultur(haupt)städte Europas in chronologischer Reihenfolge:

Kulturstadt Europas


  • 1985 Athen, Griechenland

  • 1986 Florenz, Italien

  • 1987 Amsterdam, Niederlande

  • 1988 West-Berlin, Deutschland

  • 1989 Paris, Frankreich

  • 1990 Glasgow, Vereinigtes Königreich

  • 1991 Dublin, Irland

  • 1992 Madrid, Spanien

  • 1993 Antwerpen, Belgien

  • 1994 Lissabon, Portugal

  • 1995 Luxemburg, Luxemburg

  • 1996 Kopenhagen, Dänemark

  • 1997 Thessaloniki, Griechenland

  • 1998 Stockholm, Schweden


Kulturhauptstadt Europas

  • 1999 Weimar (Deutschland), Avignon (Frankreich), Bergen (Norwegen), Bologna (Italien), Brüssel (Belgien)

  • 2000 Helsinki (Finnland), Krakau (Polen), Prag (Tschechien), Reykjavík (Island), Santiago de Compostela (Spanien)

  • 2001 Porto (Portugal), Rotterdam (Niederlande)

  • 2002 Salamanca(Spanien), Brügge (Belgien)

  • 2003 Graz (Österreich)

  • 2004 Lille (Frankreich), Genua (Italien)

  • 2005 Cork (Irland)

  • 2006 Patras (Griechenland)

  • 2007 Luxemburg (Luxemburg), Sibiu (Rumänien)

  • 2008 Liverpool (Vereinigtes Königreich), Stavanger (Norwegen)

  • 2009 Linz (Österreich), Vilnius (Litauen)

  • 2010 Essen (Deutschland), Pécs (Ungarn), Istanbul (Türkei)

  • 2011 Turku (Finnland), Tallinn (Estland)

  • 2012 Guimarães (Portugal), Maribor (Slowenien)

  • 2013 Marseille (Frankreich), Košice (Slowakei)

  • 2014 Umeå (Schweden), Riga (Lettland)

  • 2015 Mons (Bergen, Belgien), Pilsen (Tschechien)

  • 2016 Breslau (Polen), San Sebastián (Spanien)

  • 2017 Aarhus (Dänemark), Paphos (Zypern)

  • 2018 Leeuwarden (Niederlande), Valletta (Malta)


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