28.11.2016, 13:13 Uhr

"Lenkt von eigenen politischen Fehlern ab"

A. Fiala versteht den Vorstoß der VP-Gemeinderäte nicht. (Foto: privat)

Infrastruktur in Harland und Stattersdorf: Fiala meldet sich zu Wort

ST. PÖLTEN (ah). Das Polit Hick-Hack rund um den fehlenden Bankomaten in Stattersdorf (die Bezirksblätter berichteten) geht in die nächste Runde. Nun meldet sich Andreas Fiala, Gemeinderat SPÖ/Stadtteil Harland, zu Wort.

"Das ist scheinheilig"
Fiala erklärt: "Wir hatten in Harland viele Jahre im Amtshaus einen Bankomaten stehen, auch nach der Schließung der Filiale der Sparkasse. Leider war dieser Bankomat im öffentlichen Bereich praktisch den ganzen Tag unbeaufsichtigt – und zwar deshalb auch unbeaufsichtigt, weil uns die schwarz-blaue Regierung in ihrer Regierungszeit die Filiale der Post im Amtshaus zugesperrt hat. Wir haben seitens der SPÖ viele Wochen für den Erhalt der Post gekämpft - leider ohne Erfolg." Laut Fiala unterstützte die VP damals den Erhalt der Post nicht. "Grund war weniger die niedrige Frequenz, sondern leider auch die Vandalismusakte, die den Bankomaten jeden dritten oder vierten Tag außer Gefecht setzten. Jetzt dem Bürgermeister die Schuld dafür zu geben, lenkt von eigenen politischen Fehlern und Unzulänglichkeiten der ÖVP ab", konstatiert Fiala in seiner Stellungnahme gegenüber den Bezirksblättern.

Nahversorger: Glatte Lüge
"Zum Nahversorger sei festzustellen, dass es eine glatte Unwahrheit ist, dass wir in Harland keine Nahversorgung haben. Wir haben eine Bäckerei und wir haben jeden Werktag von 9.50 bis 10.10 Uhr einen mobilen Nahversorger vor dem Amtshaus, der auch mit dem Angebot der Hauszustellung die Versorgung mit den wichtigsten Lebensmitteln anbietet", so Fiala. Der Gemeinderat habe sich laut seinen Aussagen selbst um den ortsfesten Nahversorger bemüht. "Leider muss ich zugeben, bisher ohne Erfolg. Die Lebensmittelketten verlangen für eine Niederlassung einen Einzugsbereich von 3.500 bis 5.000 Einwohnern. Eines kann ich jedoch zusagen: Wir bleiben seitens der SPÖ weiter dran - und zwar ohne parteipolitische Schuldzuweisungen a la ÖVP-St. Pölten."

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