Althofen
Beim Schloss Töscheldorf entsteht neuer Raum für Natur

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Auf der freien Fläche bei den Schlosswiesen rund um das Schloss Töscheldorf bei Althofen entstehen Blumenwiesen, eine Saatgutgewinnungsanlage sowie Spazierwege für die Althofner Bevölkerung. Kosten: 23.000 Euro.

TÖSCHELDORF (stp). Die Stadt Althofen hat beim Schloss Töscheldorf rund vier Hektar Grund gepachtet, um dort in Zusammenarbeit mit der Arge Naturschutz eine Blumenwiese und eine Saatgut-Gewinnungsanlage zu errichten. "Wir wollten etwas aus dem leeren Park machen und haben dafür dann gleich die Arge Naturschutz mit an Bord geholt", erklärt Projekt-Initiator Stadtrat Wolfgang Leitner. In zwei Phasen soll im östlichen Teil des Parks beim Schloss Töscheldorf nicht nur ein neuer Naherholungsraum für die Althofner Bevölkerung entstehen, sondern auch ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
In Kooperation mit dem Land Kärnten ist auch die Gewinnung von Blumensamen auf diesem Areal geplant, damit landesspezifisches Saatgut dann überall in Kärnten zur Verfügung stehen kann. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 23.000 Euro.

Samengewinnung

Der Parkcharakter beim Schloss ist noch gut erhalten. Typische Gartenstrukturen wie das Buchsbaum-Labyrinth sind noch vorhanden. Mit der Anlage von Beeten und spezieller Pflege vorhandener Wiesenflächen soll Kärnten-spezifisches Saatgut gewonnen werden, welches für das derzeit geplante "Blumenwiesen"-Projekt des Landes bereitgestellt werden kann. "Die Stadt Althofen sieht dies bewusst als Beitrag zum Erhalt von wertvollen Flächen, teilweise zum Ausgleich von städtischen Entwicklungsgebieten, die der Natur dann nicht mehr so zur Verfügung stehen", betont Leitner.

Zwei Arbeitsphasen

In der ersten Phase (bis Dezember 2020) sollen die Neophyten wie Götterbaum oder Robinie entfernt werden. Weiters werden bereits erste Saatbeete angelegt. Die beiden vorhandenen Trockenmauern werden von Gehölzen gesäubert. Die vorhandenen Wasserbecken werden reaktiviert, um spezielle Pflanzenarten anpflanzen zu können. Zur Optimierung des vorhandenen Kohldistel-Bestandes werden die im Areal einzeln und verstreut wachsenden Pflanzen ausgegraben und im vorhandenen Bestand wieder eingepflanzt.

In der zweiten Phase (2021) geht es hauptsächlich um die Informationsvermittlung auf der neu gestalteten Fläche. Informative und interaktive Texttafeln sollen für klassische Information vor Ort sorgen. Zudem ist eine kleine Broschüre über das Projekt geplant. Passende Flecken im Park sollen auch als Pflückwiesen-Bereiche ausgewiesen werden, wo das Sammeln von Blumensträußen ausdrücklich erwünscht ist.

Neuer Erholungsraum

Dafür wird auch ein eigener Weg durch den Park gestaltet. Dies soll neben dem Naturschutz-Faktor auch der Erholung der Althofner Bevölkerung und der Kurgäste dienen. "Das ist ein wunderbarer Fleck, um zu spazieren und zu verweilen. Ich bin froh, dass wir dieses Projekt so umsetzen können", betont auch der Althofner Bürgermeister Alexander Benedikt. d wieder eingepflanzt.

Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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