"Eine echte Sicherheitsstraße"
S37 - Streckenausbau wurde freigegeben
- Von links: Alexander Walcher ,Hartwig Hufnagl, LH Peter Kaiser, LHStv. Martin Gruber, Andreas Fromm bei der Freigabe des Streckenabschnitts.
- Foto: ASFINAG/Oliver Wolf
- hochgeladen von Nadine Dielacher
LH Kaiser und LHStv. Gruber bei Eröffnung des ersten fertiggestellten Teilabschnitts der Klagenfurter Schnellstraße: "Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat für uns oberste Priorität".
ST. VEIT. Der erste Teilabschnitt der S 37 Klagenfurter Schnellstraße wurde am heutigen Dienstag im Beisein von Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber sowie ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl eröffnet. Ein Projekt, für welches das Land Kärnten fast 20 Jahre lang gekämpft hat. Der wesentlichste Bestandteil des Sicherheitsausbaus war die Verbreiterung der Straße um fünf Meter und die damit verbundene Errichtung einer Mitteltrennung.
"Eine echte Sicherheitsstraße"
"Diese Verkehrsfreigabe ist für Kärnten und für alle Verkehrsteilnehmer sowohl ein echter Grund zur Freude als auch zur Erleichterung. Wir haben diesen Sicherheitsausbau lange gefordert, uns ein- und durchgesetzt. Die Klagenfurter Schnellstraße ist jetzt auf diesem Abschnitt eine echte Sicherheitsstraße, dem Schutz der Lenker wird nach langer Zeit und vielen Opfern, denen wir in diesem Moment gedenken, Rechnung getragen", so Kaiser und fügte hinzu: "Dieser Schutz ist es auch, den wir ebenfalls für den restlichen Teil dieser Straße einfordern. Wir werden jedenfalls weiter hartnäckig darauf drängen, denn die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer muss auf unseren Straßen für alle Entscheidungsträger oberste Priorität haben".
"Schwere Unfälle verhindern"
Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber betonte: "Heute ist ein echter Freudentag für alle Kärntner, die tagtäglich auf dieser Strecke fahren. Mit dem ersten ausgebauten Abschnitt können wir zumindest auf diesem Teil der Strecke schwere Unfälle verhindern. Ich kann nur an alle Verantwortlichen appellieren, dass es mit dem zweiten Teil des vierspurigen Ausbaus der S 37 zwischen St. Veit Süd und Maria Saal rasch weitergeht. Und auch bei der B 317 braucht es einen solchen sicheren Ausbau, keinen Rückbau. Dafür werden wir weiter kämpfen. Denn Tage wie heute beweisen, dass sich kämpfen am Ende lohnt". Die Eröffnung des ersten Teilabschnittes bezeichnete er als einen Meilenstein für die unzähligen Pendler, die sich täglich auf der Straße bewegen.
Unzählige Neubauten
Für die ASFINAG waren Vorstand Hartwig Hufnagl und die beiden Geschäftsführer Andreas Fromm und Alexander Walcher anwesend. Für sie stellt die Fertigstellung den Gipfel einer langen Planungs- und Arbeitsphase dar. Mit der Freigabe des ersten Abschnitts sorge man für erhöhte Verkehrssicherheit. Im Zuge des Sicherheitsausbaus mussten auch sechs Brücken sowie Pannenbuchten, Wildschutzzäune und Lärmschutzwände neu gebaut werden. Des Weiteren war man bestrebt nachhaltige Ausgleichsmaßnahmen in Form eines Biotops, eines Weihers und der Bepflanzung von Freiflächen mit heimischen Sträuchern zu schaffen.
Zahlen, Daten Fakten
Der Sicherheitsausbau ist nicht nur aufgrund der schnelleren Fertigstellung (ursprünglich geplant war Sommer 2025) beeindruckend. Auch die dafür erforderlichen Erdbewegungen und Baumaterialien zeugen davon, dass die Baumaßnahme kein einfaches und kleines Projekt war. So wurden unter anderem 83.000 Tonnen Asphalt eingebaut, ein großer Teil davon aus recyceltem Asphalt sowie 1400 Tonnen Betonstahl verbaut und mehr als 150.000 Kubikmeter Erdreich bewegt. Dazu wurden auch noch 1200 Meter neue Lärmschutzwände errichtet, um die Einwohner vor dem täglichen Straßenlärm zu schützen. Ein weiterer Ausbau sei vorgesehen, dabei setzt man den Baubeginn auf das Jahr 2027 und die Fertigstellung in 2029.
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