Erfolgreiche Nachwuchsteams
Handball boomt wieder in St. Veit
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ST. VEIT. "Handball ist ein Sport, der hohe Kondition und schnelles Denken und Kombinieren erfordert", erzählt SCA St. Veit Trainer Philip Verderber, "vor allem aber ist es ein absolut teamorientierter und vor allem fairer Sport." Trotzdem steht der Handballsport in unseren Breitengraden klar im Schatten des Fußballs. In der Herzogstadt erlebt Handball aber im Nachwuchsbereich wieder einen Aufschwung. "Wir haben in der Sektion Handball derzeit je ein U13 und U14 Team bei den Mädchen und eine U12 Mannschaft bei den Burschen", so Verderber weiter, " außerdem gibt es ein Mix-Team in der U10, das bei verschiedenen Turnieren im Einsatz ist." Für den Trainer ist der Spaß am Sport der wichtigste Bestandteil für den Nachwuchs.
Lange Tradition
Handball hat in St. Veit eine lange Tradition. Bereits in den 70er Jahren wurde hier erfolgreich Handball gespielt. "Wir haben beim Turnverein gespielt, zuerst auf einem Grasplatz und dann auf einem Asphaltplatz", erzählt Michael Verderber, "es gab bei uns eine Jugend- und eine Männermannschaft." Sportliche Rivalitäten gab es unter anderem gegen Ferlach und den Klagenfurter Turnverein. "Als dann der SVVW Klagenfurt gegründet wurde und mehr Geld ins Spiel kam, hat der Breitensport gelitten", fährt der jetzige U10 Trainer fort. Doch immer wieder gelang es St. Veiter Handballern auch außerhalb der Herzogstadt sportliche Erfolge zu erzielen. "Aus der damaligen Zeit waren Kogler oder Höffernig sehr erfolgreich, heute haben wir mit Sebastian Spendier, der derzeit in Tirol spielt, auch ein aktuelles Aushängeschild in der österreichischen Handballliga."
Erfolgreiche Nachwuchsarbeit
Nach seiner Rückkehr in die Herzogstadt im Jahr 2013 hat Philip Verderber wieder begonnen aktiv in St. Veit Handball zu spielen und gleichzeitig gemeinsam mit Sektionsleiterin Isolde Glanznig-Zimmermann die Jugendarbeit forciert. "Die Männermannschaft ist leider Corona zum Opfer gefallen, bei den Jugendlichen wächst die Beteiligung stetig", so der Trainer. Gemeinsam mit Christian Wehling, Vater Michael Verderber sowie Sigrun und Rudi Raunig werden rund 50 aktive Kinder und Jugendliche betreut. "Dank Sportförderung der Stadt St. Veit und der zur Verfügung gestellten Mehrzweckhalle des Bundesschulzentrums kann drei Mal pro Woche trainiert werden", fährt Verderber fort, "auch unser Langzeitsponsor, die Raika Mittelkärnten unterstützt uns immer wieder mit Dressenspenden für den Nachwuchs." Die gute Arbeit lässt sich auch in Erfolgen sichtbar machen. "Unser größter bisheriger Erfolg war der Sieg beim internationalen Jugendturnier Partille Cup in Göteborg mit den U12 Burschen", freut sich der Coach. In der laufenden Kärntner Meisterschaft sind alle St. Veiter Teams unter den Top drei zu finden.
Handballfieber
Den Zusammenhalt im Verein und die gute Atmosphäre macht Verderber auch verantwortlich für das "Handballfieber" beim Nachwuchs und kündigt gleich das nächste Highlight an: "Wir fahren gemeinsam zum Spiel unseres Nationalteams gegen die Schweiz, da können die Kinder und Jugendlichen ihre Idole anfeuern."
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