23.10.2017, 14:03 Uhr

Theatergruppe St. Donat: Turbulente Komödie zum Jubiläum

Die engagierte Obfrau der Theatergruppe St. Donat, Evi Rinner, ist auch seit vielen Jahren begeisterte Laiendarstellerin

Evelin Rinner, Obfrau der Theatergruppe St. Donat, über ihre Aufgabe und das aktuelle Projekt.

WOCHE: Die Theatergruppe St. Donat feiert ihr 20-jähriges Jubiläum. Wie lange sind Sie dabei?
EVI RINNER: Von Anfang an, seit der Gründung im Sommer 1997, da wurde mir die Funktion als Kassiererin übertragen. Seit sieben Jahren bin ich Obfrau unserer Spielgemeinschaft und die zwei Jahrzehnte, mit kurzen Unterbrechungen, auch Ensemble-Mitglied.

Womit wurde begonnen?
Unser erstes Stück war "Die liebe Familie" und wir haben damals im Stift St. Georgen am Längsee gespielt, wo auch bis 2010 unsere Aufführungen stattgefunden haben.

Was war zu Beginn Ihrer Tätigkeit als Obfrau die größte Herausforderung?

Nachdem St. Georgen wegen baulicher Veränderungen nicht mehr als Spielstätte genutzt werden konnte, haben wir bei der Stadtgemeinde St. Veit vorgesprochen, mit dem Ziel, den Rathaushof bespielen zu dürfen. Gerhard Mock davon zu überzeugen, dass unsere Truppe das Potential hat, mehrere, abendfüllende Vorstellungen auf die Beine zu stellen, war nicht ganz einfach. Wir durften schließlich das Rathaus "testweise" eine Saison nutzen und daraus wurden insgesamt fünf spannende Jahre für unsere Theatergruppe. Für das Vertrauen des Bürgermeisters und die gute Zusammenarbeit bin ich heute noch dankbar.

Können Sie uns Ihre Aufgaben näher beschreiben?

In zwei Worten: Organisieren und delegieren. Bei uns hat jeder einen genau definierten Verantwortungsbereich, wie zum Beispiel der Bühnenbau. Die Fäden laufen wieder bei mir zusammen, das heißt ich muss wissen was geschieht. Direkt kümmere ich mich zum Beispiel um Terminvereinbarungen, etwa mit dem Stadtmarketing oder alles was mit Werbung zu tun hat. Letztendlich geht es um das, was so im Hintergrund läuft.

Wie wird entschieden, welches Stück gespielt wird?

Wir, in diesem Fall der Vorstand des Vereins, haben uns im Vorjahr entschieden, vom vielbespielten Sommer auf den Herbst auszuweichen. Auch ist seitdem der Fuchspalast, aufgrund der guten Akustik, der neue Platz für unsere Aufführungen. Dieser Vorstand ist es auch, der in Zusammenarbeit mit dem Regisseur die Entscheidung trifft, mit welchem Stück wir auf die Bühne gehen.

Was erwartet uns dieses Jahr?
Bei "Eine Tante kommt selten allein" darf man sich auf eine turbulente Komödie freuen. Eine amüsante Geschichte rund um einen, von der Pleite bedrohten Klavierfabrikanten, bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Neues Stück der Theatergruppe St. Donat
"Eine Tante kommt selten allein"
Komödie von Norbert Gröss, die Regie führt
Robert Putzinger.
Insgesamt sechs Vorstellungen im Fuchspalast, in St. Veit an der Glan.
Premiere: Donnerstag, 9. November, 19 Uhr 30
Weitere Termine:
Samstag, 11. November, 19 Uhr 30
Samstag, 18. November, 19 Uhr 30
Sonntag, 19. November, 15 Uhr
Freitag, 24. November, 19 Uhr 30
Samstag, 25. November, 19 Uhr 30
Karten unter: 0664/5417713
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 23.10.2017 | 17:52   Melden
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Peter Pugganig aus St. Veit | 23.10.2017 | 19:40   Melden
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