20.04.2017, 19:00 Uhr

Vor dem großen Derby - "Das Gurktal hält zusammen!"

Setzen sich für den Nachwuchs im Gurktal ein: Franz Kaiser (SV Gurk), Stefan Marx (SV Weitensfeld) und Alexander Schlintl (SV Straßburg) (Foto: KK)

Das Derby Gurk gegen Straßburg (Sa., 16 Uhr) steht im Zeichen der Zusammenarbeit im Nachwuchs.

GURK (stp). Es ist wohl eines der am heißesten umkämpften Spiele im Bezirk: Das Gurktal-Derby zwischen dem SV Gurk und dem SV Straßburg steigt am Samstag (16 Uhr) am Gurker Sportplatz.

Neben der großen Rivalität zwischen den zwei Mannschaften steht aber diesmal auch der große Zusammenhalt der Gurktaler Fußballvereine im Mittelpunkt. Denn im Rahmen des Derbys wird die SG Gurktal Juniors erstmals groß präsentiert. Diese Spielgemeinschaft setzt sich aus knapp 100 Kindern der drei Gurktaler Vereine (Gurk, Straßburg, Weitensfeld) zusammen und nimmt heuer bereits in der Kärntner Meisterschaft teil.

"Offiziell spielen derzeit noch 2-3 Teams jeweils bei einem der drei Vereine. Ab der Saison 2018/19 wollen wir ein eigenständiger Verein sein", erzählt Alexander Schlintl. Aktuell bemühe man sich beim KFV um eine Ausnahmegenehmigung für die kommende Spielzeit. Zusammen mit Stefan Marx (SV Weitensfeld) und Franz Kaiser (SV Gurk) ist Schlintl für die Organisation der Spielgemeinschaft zuständig ist. Unterstützt wird die Idee der Gurktal Juniors auch von den drei Gemeinden.

"Wir halten zusammen"

Zehn Trainer sind aktuell für die Ausbildung der Gurktaler Nachwuchskicker zuständig, sechs davon spielen bei einer der drei Kampfmannschaften. "Wir wollen mit dem Verein zeigen, dass wir im Gurktal zusammenhalten. Natürlich gibt es im Derby keine Freundschaften, aber das soll nur für die jeweiligen 90 Minuten gelten", meint Schlintl. Für den Sommer sei auch ein "Gurktal-Cup" geplant, bei dem die Spieler der drei Teams durchgemischt werden und auch miteinander spielen. "Die Abwehr von Straßburg könnte dann mit dem Mittelfeld von Gurk und dem Sturm von Weitensfeld zusammenspielen", erklärt Schlintl.

Gurk gewann Hinspiel

In der Tabelle der 2. Klasse D sind die beiden Mannschaften zwar durch sieben Plätze und 13 Punkte getrennt, am Feld sind die Chancen aufgrund des Derby-Charakters aber wohl ausgeglichen. Im Herbst konnte Gurk-Trainer Peter Lauchart mit seiner Mannschaft in Straßburg mit 3:1 gewinnen.
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