Aufräumarbeiten Gschnitz
Das Grobe ist getan
- Das Mühlendorf in Gschnitz nach dem Murenabgang – nur etwa fünf Prozent der ursprünglichen Anlage bleiben erhalten.
- Foto: Christian Felder
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
Vier Monate nach den schweren Unwettern in Gschnitz ziehen Behörden und Gemeinde eine erste Zwischenbilanz: Die gröbsten Schäden sind beseitigt, der Wiederaufbau verläuft planmäßig, die Landschaft bleibt jedoch dauerhaft verändert.
GSCHNITZ. Es war ein Abend, der sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat: Am 30. Juni 2025 verwüsteten Muren und Wassermassen das beschauliche Gschnitz. Vier Monate später zeigt sich das Tal verändert – Die gröbsten Schäden sind beseitigt, der Wiederaufbau verläuft planmäßig, die Landschaft bleibt jedoch dauerhaft verändert.
- So sah das Mühlendorf vor der Mure aus.
- Foto: Christian Felder
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
Es hat sich viel getan
Seit dem Beginn der Aufräumarbeiten hat sich viel getan. Bagger, Helfer und unzählige ehrenamtliche Stunden haben das Landschaftsbild sichtbar verändert. Der gröbste Schutt ist beseitigt, verschüttete Wege wurden wieder freigelegt, und auch die beschädigten Wohnhäuser zeigen sich heute in deutlich besserem Zustand.
„Zwar ist die Landschaft gezeichnet von der Wucht des Ereignisses und wie zuvor wird sie nie wieder aussehen, doch das Ortsbild wirkt wieder geordneter, und schon viel netter", wie es der ehemalige Bürgermeister und Obmann des Mühlendorfes Christian Felder.
- Die Aufräumarbeiten in Gschnitz neigen sich dem Ende zu.
- Foto: Christian Felder
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
Ein Ende in Sicht
Bis alle Arbeiten abgeschlossen sind, wird es wohl Ende des Jahres werden. Ein sichtbares Symbol des Verlusts bleibt das Mühlendorf, das weitgehend zerstört wurde. Dennoch gibt es auch hier einen Hoffnungsschimmer: Etwa fünf Prozent der ursprünglichen Anlage sollen in verkleinerter Form erhalten bleiben – als Mahnmal und Erinnerung an die Vergangenheit.
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