30.09.2017, 10:00 Uhr

Heu von den ganz steilen Hängen

Markus Hilber, Sarah Riedl, Walter Riedl, Veronika Scheiber, Thomas Scheiber, Jolanda Tomaschek (Schutzgebietsbetreuerin), Veronika Stafler (Lagerhaus Innsbruck), Thomas Schweigl (Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Innsbruck)

Drei Wipptaler Familien sind in ganz Tirol diejenigen, die am meisten Bergmahd-Flächen bewirtschaften. Die Landwirtschaftskammer veranstaltete eine Prämierung.

WIPPTAL (kr). Das Jahr 2017 wurde von der Landwirtschaftskammer Tirol als Jahr der „Berglandwirtschaft“ ernannt. Die schwere Arbeit auf den Berghängen und die Bauern, die diese Bergmähder bewirtschaften, wurden im Zuge einer Prämierung vor den Vorhang geholt: Die Bezirkslandwirtschaftskammer Innsbruck prämierte in Zusammenarbeit mit der Abteilung Naturschutz (Land Tirol) und der Firma „Unser Lagerhaus“ jene drei Betriebe, die dieses Jahr im Bezirk Innsbruck Land die meisten Bergmahdflächen als Handmahd oder mit Motormäher gemäht und bewirtschaftet haben.
Die drei prämierten Betriebe sind jene der Familie Markus Hilber aus Trins, Familie Walter Riedl aus Obernberg und Familie Thomas Scheiber aus Gries.  

15 bis 20 Hektar

Die drei Familien bewirtschaften jeweils ca. 15-20 Hektar Bergmähder, was ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität darstellt. Obmann Thomas Schweigl erklärte im Rahmen der Prämierung: " Die Pflege der Bergregionen ist neben der Erzeugung von Lebensmittel auch ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Schönheit unserer Landschaft. Es ist daher wichtig, diese Form der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit zu präsentieren."
Bei der Prämierung war auch Schutzgebietsbetreuerin Jolanda Tomaschek dabei. Sie betonte, dass ohne die Arbeit der bäuerlichen Familien die Aufrechterhaltung der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren gar nicht möglich sei. Daher sei die Bewirtschaftung dieser Flächen auch seitens der Schutzgebietsbetreuung fachlich unterstützt.

Gutscheine

Veronika Stafler vom „Unser Lagerhaus“ überreichte den drei Wipptaler Familien Lagerhaus-Gutscheine und betonte: "Diese Art von Landwirtschaft stellt aus Sicht vom Lagerhaus einen wichtiger Beitrag für die Regionalität dar."
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