Charlotte-Taitl-Haus

Beiträge zum Thema Charlotte-Taitl-Haus

Geschichte in der Region
Führung durch das Charlotte-Taitl-Haus am 23. Oktober

Historiker Hannes Koch führt Interessierte am 23. Oktober um 18.30 Uhr durch den Gedenkort Charlotte-Taitl-Haus. Anmeldung unter ried@oegb.at. RIED. Das Haus ist ein Gedenkort, der den Opfern des Nationalsozialismus und Faschismus in Ried gewidmet ist. Die Lebensgeschichten zahlreicher Opfer aus dem Bezirk Ried werden visuell und akustisch erzählt. Der Historiker Hannes Koch wird zudem Einblicke in die Geschichte des Nationalsozialismus in der Region geben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine...

  • Ried
  • Raphael Mayr
Ein Werk von Roman Erich Petsche. | Foto: Ammerer
3

22. Mai in Ried
"INN Erinnerung": Eröffnung zweier Gedenkausstellungen

Das Museum Innviertler Volkskundehaus und der Gedenkort Charlotte-Taitl-Haus sind am Interreg-Projekt "verbINNdungen" beteiligt und laden am 22. Mai zur Eröffnung zweier Ausstellungen. RIED. Der Abend beginnt um 18 Uhr im Charlotte-Taitl-Haus. Dort wird die Kunstinstallation "Judis" von Michaela Hartnack-Dachauer präsentiert. Lokalhistoriker Gottfried Gansinger wird dazu aus seinem Geschichtswissen erzählen. Eine Stunde später geht es für die Interessierten ins Innviertler Volkskundehaus, wo...

  • Ried
  • Raphael Mayr
Das Charlotte Taitl-Haus ist ein Lern- und Gedenkort am Roßmarkt in Ried. | Foto: Lern- und Gedenkort Charlotte Taitl-Haus
6

Im Zuge der Kapitulation ermordet
Gedenken an die letzten Opfer des NS-Regimes

Am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr wurden alle Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges in Europa eingestellt. 80 Jahre später erinnert man sich am Donnerstag, 8. Mai um 19 Uhr vor dem Charlotte Taitl-Haus in Ried der Todesopfer des Nationalsozialismus in den letzten Tagen des Krieges, die im Zuge der Kapitulation im Bezirk Ried ermordet worden sind. RIED. Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen des Rieder Gymnasiums werden über die Toten der sogenannten Endphaseverbrechen informieren und ihrer...

  • Ried
  • Bernadette Wiesbauer
ÖGB Regionalsekretär Peter Schoberleitner (vorne links) und Bürgermeister Friedrich Kirchsteiger (vorne rechts) begleiteten die Funktionäre bei einer Fahrt mit dem Hauerzug auf der ehemaligen Draisinenstrecke in Geboltskirchen. | Foto: ÖGB
1 2

Gewerkschaftsbund
Exkursion zu Charlotte-Taitl-Haus und Bergbaumuseum

Auf die Spuren der Vergangenheit begaben sich Funktionäre des Österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB) aus den Regionen Grieskirchen, Eferding und Schärding kürzlich bei ihrer Bildungsfahrt durch das Inn- und Hausruckviertel. RIED, GEBOLTSKIRCHEN. Das Funktionsforum "Bildung & Zukunftsfragen" besuchte dabei das Charlotte Taitl-Haus in Ried im Innkreis. An diesem Lern- und Gedenkort wird anhand der Geschichte der Jüdin Charlotte Taitl, die 1944 in Auschwitz ermordet wurde, das Schicksal vieler...

Erinnern, Lernen und Gedenken
Gewerkschaftsschule besuchte Taitl-Haus

Auf intensive Spurensuche in die Vergangenheit begaben sich 20 Teilnehmer der Gewerkschaftsschule Ried-Schärding. Sie wurden von Gym Ried-Direktor Andreas Hofinger durch das Charlotte-Taitl-Haus geführt. RIED, SCHÄRDING. Dabei wurde ihnen unter anderem die Geschichte der Namensgeberin näher gebracht. "Lernen aus dieser traurigen Geschichte heißt, heute überall dort Zivilcourage und Mut zu zeigen, wo auch nur Ansätze dieses Gedankenguts auftreten", so ÖGB-Vorsitzende der Region Ried im Innkreis,...

  • Ried
  • Raphael Mayr

Charlotte Taitl Haus
91 Soldaten auf den Spuren der Vergangenheit

Innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Tagen besuchten insgesamt 91 Soldaten des Panzergrenadierbataillons 13 den Lern und Gedenkort Charlotte Taitl Haus. RIED. Im Rahmen der für alle Soldaten vorgesehenen wehrpolitischen Bildung wurde durch das Bataillon die Möglichkeit genutzt um sich mit den abscheulichen nationalsozialistischen Verbrechen in der eigenen Garnisonsstadt auseinanderzusetzen. Das erschreckende und einmalige am Gedenkort ist, das der Besucher die Geschichte und Umstände aller...

  • Ried
  • Lisa Nagl

Charlotte-Taitl-Haus
Ein Gedenkort für NS-Opfer

RIED (hepu). Am 16. Oktober 1944 wurde die Jüdin Charlotte Taitl, die im Haus Roßmarkt 29 in Ried wohnte, wegen des "Umgangs mit Deutschblütigen" verhaftet und in Auschwitz ermordet. Heute befindet sich in diesem Haus ein Gedenkort für die Opfer des Nationalsozialismus. Dabei steht Charlotte Taitl stellvertretend für die 196 bisher bekannten NS-Opfer im Bezirk Ried. Der Museumsraum sollte ein Platz zum Nachdenken sein und stellt eine Erweiterung der stadtgeschichtlichen Ausstellung des Museums...

  • Ried
  • Helena Pumberger

Geinberger Senioren im Museum

RIED. Die Kulturreferentin Gerlinde Stadlbauer besuchte mit 15 Geinberger Senioren das Museum „Charlotte Taitl Haus“ in Ried im Innkreis.

  • Ried
  • Lisa Nagl
Speziell ausgebildete Rieder Schüler führen die Besuchergruppen durch die Anna Frank-Ausstellung. | Foto: Anne-Frank-Verein
2

Anne Frank-Ausstellung im Charlotte-Taitl-Haus

RIED. Am Donnerstag, 25. Februar 2016, wird die Wanderausstellung "Anne Frank – eine Geschichte für heute" im Charlotte-Taitl-Haus um 19 Uhr eröffnet. Das Anna Frank Haus möchte damit die Besucher über die Geschichte des Holocaust aus der Perspektive von Anna Frank und ihrer Familie informieren. Die Ausstellung richtet sich vor allem an Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren. Speziell ausgebildete Jugendliche von Rieder Schulen – NMS 1, NMS 2, Franziskusschule, Polytechnische Schule, BORG,...

  • Ried
  • Katrin Stockhammer

Ort des Lernens & der Begegnung

In Gedenken an NS-Opfer: Haus am Roßmarkt 29 wurde in "Charlotte Taitl-Haus" benannt. RIED (lenz). Offiziell starb Charlotte Taitl am 16. Oktober 1944 an einer Lungenentzündung. In Wahrheit wurde sie ermordet. Die Riederin jüdischer Herkunft fiel einem der schlimmsten Verbrechen unserer Menschheit zum Opfer: dem Nationalsozialismus. Bis zu ihrer Verhaftung im Jänner 1944 wohnte sie im Haus Roßmarkt 29 in Ried im Innkreis. Am 7. Mai wurde dieses in Gedenken an die zahlreichen NS-Opfer in...

  • Ried
  • Linda Lenzenweger

Aus der Sitzung des Gemeinderates

RIED (lenz). Wie berichtet, soll im Roßmarkt 29 ein "Lern- und Gedenkort für die Opfer von Nationalsozialismus und Faschismus" eingerichtet werden. Diesem muss nun die Rieder Spielstube weichen: In seiner Sitzung am 16. April beschloss der Rieder Gemeinderat die Kündigung des Vertrages – die Räumlichkeiten werden nun für die Stadtbücherei, die ebenfalls in dem Gebäude untergebracht ist, adaptiert. Im Gegenzug werden Räume im ersten Stock frei, die für den Lern- und Gedenort genutzt werden...

  • Ried
  • Linda Lenzenweger

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.