Meinung

Beiträge zum Thema Meinung

Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.
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Kommentar
ATV hat jetzt Wiener Neustadt entdeckt

Sozialporno auf ATV. Ein Neustädter Alkofix führt das Kamerateam durch seine Wohnung voller Bierkisten und erzählt von seinem "vielseitigen" Eheleben und von seinen Aufrissen in einem Nachtlokal, bei denen es sich hauptsächlich um "Grammeln" handelte. Wahrscheinlich sehr zum Amüsement der einschlägigen ATV-Zuseherschaft, weniger der Betroffenen, die er für seine zehn Minuten Berühmtheit als Fernsehstar bloßstellte. Was ATV natürlich nicht bringt: Dass der Mann, der eigentlich Hilfe bräuchte,...

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.

Kommentar
Was die Kinder heute alles versäumen

Für uns war der Weg zur Schule etwas Besonderes. Ein Stück Selbstständigkeit, zuerst zu Fuß, dann mit dem Fahrrad. Erinnerungen an ein tägliches kleines Abenteuer, an Bauchweh am Heimweg wegen eines Flecks, an Lachkrämpfe vom Blödeln mit den Schulfreunden, an Liebeskummer, weil einen die Heisseste in der Klasse nicht einmal ignorierte, an "Flucht" vor den Kriegsspitalern, die einem begegneten, an den ersten Tschick im Ludikovsky-Park, dem heutigen Bürgermeister-Park. Nach und vor der Schule...

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.

Kommentar
Trotz Corona kommt Schadenfreude auf

Ich verstehe die Schadenfreude, die beim Wirt eines Nachtlokales, das zur Zeit nicht öffnen darf, aufkommt, wenn er über die Corona-Infizierten in der Herrengasse liest. Warum die Vergnügungs-Meile offen haben durfte, jedoch sein Lokal (dort beginnt es erst ab 1 Uhr Früh) nicht, das war ohnehin eines der größten Rätsel der Covid-Verordnungen. Dass man sich in der Herrengasse bis 1 Uhr waschelnass ansaufen kann und 10 nach 1 Uhr in dem besagten Lokal nicht mehr und das einen Unterschied bei der...

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Asylberechtigter stach zu: Mordversuch in Nachtlokal - das warf die Frage wieder auf, wie "gutmütig" ist unsere Justiz bzw. sind unsere Gesetze?
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Nach Mord an ihrer Tochter vor eineinhalb Jahren
Verzweifeltes Schreiben der Mutter

WIENER NEUSTADT. Auf einen Kommentar der Bezirkblätter hat die Mutter des vor eineinhalb Jahren im Wiener Neustädter Wodica-Park ermordeten Mädchens geantwortet - und die Zeilen bringen die ganze Verzweiflung, die Ohnmacht und die herbe Kritik am Justizsystem zum Ausdruck: Der Mord an meiner Tochter wäre auch zu verhindern gewesen. Im Oktober 2018 bekam der syrische Täter einen positiven Asylbescheid. Davor hatte er sich des öfteren strafbar gemacht und ein Annäherungsverbot (Sommer 2018)...

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.
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Kommentar
Mordversuch wäre zu verhindern gewesen

Das Urteil für den syrischen Staatsbürger, der in einem Nachtlokal einen Security-Mann mit dem Messer lebensgefährlich verletzt hatte, ist hammerhart: 18 Jahre plus Einweisung. Was jedoch während der exzellent geführten Verhandlung (Vorsitz Richter Barwitzius) nicht rausgekommen ist: Der Mann hatte bereits eine Vorstrafe wegen mehrfacher Messerstecherei - und galt nach wie vor in Österreich als asylberechtigt! Da greift man sich schon aufs Hirn wie so etwas möglich ist. Blinde Justitia.

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.

Kommentar
Zuerst handeln und dann drüber reden

"Probieren wir es einmal. Wenn sich keiner rührt, passt's, wenn nicht, dann gehen wir in die Offensive!" - Die Themen der Woche in Wiener Neustadt drehen sich - falsch, nicht um Corona, sondern um Bäume. Dem großen Zwist in der Breitenauer Siedlung, wo schon ein Bagger aufgefahren ist, um vier Obstbäume für einen Parkplatz wenn schon nicht zu opfern, dann zumindest umzusiedeln, folgte nur wenige Tage später eine radikale Schlägerungswelle im Akademiepark. Auch dort kam es zu massiven Protesten,...

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.

Kommentar
Wenn das Essen im Hals stecken bleibt

In den vergangenen Monaten konnte man oft von Gastronomen hören oder lesen, welche zu anderen Menschen gut gewesen (frei nach Wilhelm Busch). So kamen Altersheime, Rettungsdienste und Feuerwehren in den Genuss von Gratis-Pizzen oder Schnitzeln oder anderen Schmankerln. Aber die Corona-Zeit trieb auch andere seltsame Blüten: So lud etwa ein Wirt aus dem Bezirk seine Verpächter auf ein Abendessen zuhause ein und ließ zur gleichen Zeit das Restaurant leer räumen. Zu dem Zweck, die mitgenommenen...

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt

Kommentar
"Unser G'schäft" ist Vorbild für viele andere

Die Bezirksblätter fühlen sich geehrt, dass ihre NÖ-weite Kampagne "Unser G'schäft“, die nun schon seit Wochen online und selbstverständlich auch im Print viel bewegt hat, bereits von einer nicht unbekannten Agentur für Wiener Neustadt „übernommen" wurde. Daran erkennt man wieder einmal: Die Bezirksblätter werden gelesen und beobachtet. Und: Die besten Ideen werden eben "kopiert". Eine schöne Bestätigung für unsere Werbekunden, dass wir wirklich immer nahe dran sind!

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Reaktion im SC-Fansektor auf die Kritik von Peter Zezula zum vorletzten Heimspiel.
https://www.meinbezirk.at/wiener-neustadt/c-gedanken/zum-sieg-des-sc-gegen-leobendorf_a3717657

Kommentar
Es gibt unterschiedliche Fans

"Halt's Maul Peter Z." stand auf einem Transparent im SC-Fansektor. Viel Feind, viel Ehr - doch auf diese Feinde bin ich nicht stolz, übertragen sie doch nur ihren persönlichen Alltagsfrust an den Spielfeldrand. In der Vorwoche getraute ich mich zu schreiben, dass es "voll blöd" gewesen sei, wie ein paar "Fans" gegnerische Spieler mit Bier begossen haben, am Samstag war dies dann die Reaktion auf meinen Kommentar. Umso erfreulicher dann, als ein aufrichtiger SC-Fan zu mir gekommen ist und sich...

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Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.

KOMMENTAR
Die falsche Reaktion

Ein wenig schockiert hat uns alle das Aus des Fotohändlers, der Fotohändler-Dynastie Tschank. Das Traditionsunternehmen muss nach rund 90 Jahren seine Geschäfte schließen, eine Wiedereröffnung ist auszuschließen. Zumal dieser Berufszweig sich sehr schnell verändert hat und es auch für die noch übriggebliebenen Fotografen nicht einfach sein wird, weiter in dieser Branche zu überleben. Dass die Stadt- und Bezirks-SPÖ ausgerechnet jetzt ihre aktuellen Bilderchen angeblich von einer Wiener...

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Jede gute Sache hat auch ihre Nachteile

Wiener Neustadt. Kommentar: Es ist wie beim viel strapazierten halbleeren oder halbvollen Glas - man kann sehr vieles von verschiedenen Seiten betrachten. Was Sie in der dieswöchigen Ausgabe gleich mehrmals feststellen können. Einerseits freut man sich, dass es wieder mehr Bienen im Bezirk gibt, andererseits stöhnen die professionellen Imker, dass die "Freizeit-Imker" ihnen das Geschäft wegnehmen und darüber hinaus auch noch eine Menge Durcheinander ins Bienenvolk bringen (Seiten 6/7). Sehr...

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Burger für Parken: "I'm lovin' it!"

Kommentar von Peter Zezula. Ich lehne mich jetzt einmal weit hinaus und mir ist es wirklich wurscht, was Rote, Grüne, Ernährungsapostel, Moralbürger oder sonst wer dazu meinen, und sage: "McDonalds, I'm lovin' it!" Hätte Klaus Schneeberger den Geschäftsmann Peter Stief, der alle drei Neustädter Mäci-Filialen geschnupft hat, also an den Standort Neustadt glaubt und rund 40 Arbeitsplätze sichert, eine Abfuhr geben sollen, als dieser mit der Idee kam, fürs Kurzparken in der Innenstadt einen...

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  • Peter Zezula
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Ein Thema, für das es kaum Worte gibt

Das Thema ist „heiß“ - und verlockend, es so zu benennen. Doch die Berichterstattung über das geplante Krematorium in Leobersdorf stößt schnell an die Grenzen flapsigen Zeitungs-Stils. Zu sehr geht es um Tabus. Was bleibt vom modernen Menschen, der medizinisch x-mal „zusammengeflickt“ wurde, der hochgiftige Medikamente und Gen-Food in sich hat? Ist der Leichnam letztlich nichts anderes als „Sondermüll“? Ein „Entsorgungsproblem“? Wer will schon ein Krematorium vor der Haustür haben? "Die Asche...

  • Baden
  • Gabriela Stockmann
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Helden der Arbeit, verseuchte Büros

Das dynamische Wirtschaftsbund- Duo Zwazl/Servus fordert Teilkrankenstände (Siehe Wirtschaft). Mit einem gebrochenen Fuß könne man auch Computerarbeit erledigen. Natürlich gibt das Zündsoff für einen zünftigen Klassenkampf. Der Vorschlag der VP-Wirtschaftsvertreter verdient sich aber einen zweiten Blick. Denn viele Arbeitnehmer schleppen sich mit Bandscheibenvorfällen oder einer Verkühlung aus Sorge um den Job trotzdem ins Büro, sandeln dort Kollegen an. Ein Teilkrankenstand, um vom heimischen...

  • Amstetten
  • Oswald Hicker
Aktiv werden: facebook.com/bezirksgericht
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Wer sich nicht wehrt, der wird „g‘schert“

17 Bezirksgerichte sollen in Niederösterreich schließen. Weniger Gerichte, weniger Kosten – oft ein Trugschluss. Die Justiz ist jetzt schon überlastet, die Posten braucht man weiterhin. Und Richter und Sachbearbeiter benötigen auch an einem Zentralgericht Büros. Archiv und Grundbuch sowieso. Siehe St. Pölten. Die Gerichte Lilienfeld und Neulengbach sollen in die Hauptstadt. Der dortige Gerichtsvorsteher sagt, er habe aber gar keinen Platz. Konsequenz: Neubau oder teure Anmietung. Während der...

  • Amstetten
  • Oswald Hicker

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