Zehn Jahre "Bergstation" in Telfs:
Ein Ort, der aus einer Idee und viel Beharrlichkeit entstanden ist

Zum zehnjährigen Jubiläum wurde nicht nur ein Gebäude gefeiert, sondern vor allem eine Idee, die Wirklichkeit geworden sei. Gefeiert wurden Mut, Beharrlichkeit, ehrenamtliches Engagement, die Unterstützung vieler Partner und das starke Miteinander.
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Mit einem Festakt wurde am Freitag, 3. Juli, das zehnjährige Bestehen der sog. "Bergstation" im Sportzentrum Telfs gefeiert. Dabei blickten Andi Bstieler und Daniel Hafele auf die Entstehungsgeschichte der Kletter- und Boulderhalle zurück und würdigten die Menschen, die das Projekt mit großem Einsatz verwirklicht haben, darunter Bürgermeister Christian Härting, für den das Projekt ein ganz besonderes war. 

TELFS. "Unfassbar, wie viele Hände und Köpfe mitgewirkt haben, um dieses attraktive Kletterzentrum in Telfs umzusetzen", beschrieb Initiator und zweite Bergstation-Geschäftsführer Andi Bstieler in seiner Begrüßungsrede und dankte all den Kräften, die zum großen Jubiläumsfest beim Sportzentrum gekommen waren. 870 aktive Mitglieder zählte die Sektion Hohe Munde des Österr. Alpenvereins, als Bstieler vor 24 Jahren den Vorsitz übernommen hat. Beeindruckende Zahlen beweisen seit der Eröffnung des Kletterzentrums im Jahr 2016, wie rasant sich dieser Sport entwickelt hat: "Mit 22.000 Besuchern pro Jahr haben wir anfangs gerechnet, es wurden 45.000, und so werden wir bald den 500.000 Besucher in der Bergstation feiern können", so Bstieler. Über 3.360 Erwachsene und 16.710 Kinder haben inzwischen unsere Kletterkurse besucht." 

Andi Bstieler beschrieb den Weg zur Errichtung der Bergstation und zog eine beeindruckende Bilanz.
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Ideen und Ausdauer führten zum Ziel

Daniel Hafele erinnerte daran, dass die Bergstation nicht erst mit Beton, Stahl, Klettergriffen und Matten begonnen habe. Am Anfang stand vielmehr eine Idee – und vor allem die Beharrlichkeit, diese trotz zahlreicher Rückschläge weiterzuverfolgen. Als Symbol dafür wählte Hafele die Glühbirne, die er an Bergstation-Geschäftsführer Christoph Waldhart, von Anfang an im Entwicklungsteam dabei, feierlich überreichte. Sie stehe nicht nur für den zündenden Gedanken, sondern auch für Ausdauer. Denn wie bei der Entwicklung der ersten brauchbaren Glühbirne habe auch der Weg zur Bergstation viele Anläufe, Diskussionen und Rückschläge gebraucht. Immer wieder seien neue Pläne entstanden, Projekte überarbeitet und Zweifel überwunden worden. Entscheidend sei gewesen, dass die Verantwortlichen nie aufgegeben hätten.

Als symbolisches Geschenk überreichte Hafele dem Bergstation-GF Christoph Waldhart eine Glühbirne. Sie solle daran erinnern, dass der Halle auch in Zukunft die Ideen nicht ausgehen mögen und sie ihren besonderen Geist bewahren könne.
  • Als symbolisches Geschenk überreichte Hafele dem Bergstation-GF Christoph Waldhart eine Glühbirne. Sie solle daran erinnern, dass der Halle auch in Zukunft die Ideen nicht ausgehen mögen und sie ihren besonderen Geist bewahren könne.
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Ein besonderer Dank gilt Andi Bstieler, so Hafele, der über viele Jahre unbeirrt an der Vision einer eigenen Kletterhalle für die Alpenvereinssektion festgehalten habe: "Seine Beharrlichkeit, sein Mut und seine Überzeugung hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass aus einer Vision zunächst ein Projekt, später ein konkreter Plan und schließlich die heutige Bergstation entstanden ist."

Heute ist die Bergstation weit mehr als eine moderne Trainingshalle, sie ist ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt für die gesamte Bergsportgemeinschaft, an dem sich Menschen wohlfühlen, austauschen und Zeit miteinander verbringen können, betonte Bstieler weiter und erinnert an die vielen Events an diesem gemütlichen Ort, zu dem auch ein Bistro und kleiner Sportartikelverkauf gehört: "Über 2.560 Kinder feierten hier ihren Geburtstag, an die 300 Geburtstagsfeiern mit Klettern finden hier statt."

Bstieler und Hafele richteten auch den Blick nach vorne. Der Betrieb einer Kletterhalle werde angesichts steigender Kosten und wachsender Konkurrenz nicht einfacher. Umso wichtiger seien auch künftig neue Ideen, engagierte Menschen und starke Partner, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und die Bergstation weiterzuentwickeln.

Bgm. Härtings erstes größeres Infrastrukturprojekt

Auch Bürgermeister Christian Härting gratulierte zum zehnjährigen Bestehen der Bergstation. Er erinnerte daran, dass die Umsetzung der Kletterhalle eines der ersten größeren Infrastrukturprojekte während seiner Amtszeit gewesen sei und ihm persönlich besonders am Herzen gelegen habe.
Die Bergstation habe wesentlich dazu beigetragen, das Sportzentrum ganzjährig mit Leben zu erfüllen und insbesondere Kindern, Jugendlichen und Familien ein attraktives Freizeit- und Sportangebot zu bieten. Dafür sprach Härting allen Beteiligten seinen Dank aus – den Ideengebern, den Verantwortlichen des Alpenvereins sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die unzählige Stunden in das Projekt investiert hätten.
Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich der Bürgermeister überzeugt, dass die Bergstation auch weiterhin ein wichtiger Treffpunkt für den Klettersport und ein Aushängeschild für Telfs bleiben werde. Er wünschte dem gesamten Team viel Erfolg für die kommenden Jahre und gratulierte herzlich zum gelungenen Jubiläum.

Walter Maierhofer vom MGV Liederkranz Telfs und der Fasnachtsgruppe der "Vogler" freut sich, dass der Aufführungswagen 2025 bei der Bergstation seinen Platz gefunden hat und das Angebot bereichert.
  • Walter Maierhofer vom MGV Liederkranz Telfs und der Fasnachtsgruppe der "Vogler" freut sich, dass der Aufführungswagen 2025 bei der Bergstation seinen Platz gefunden hat und das Angebot bereichert.
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