14.09.2016, 00:01 Uhr

Seefelder bauen auf fruchtbare Zukunft

Richies Cartoon der Woche: Urlaubsgäste sind derzeit und in den nächsten Jahren mit vielen Baustellen konfrontiert. (Foto: Cartoon Roman Ritscher)

Die Seefelder Bevölkerung erhielt einen Überblick über die WM2019 und die Bauvorhaben.

SEEFELD. 1,5 Millionen Euro hätte Seefeld für erwartete drei Bewerbungsanläufe für eine WM der Nordischen in der Olympiaregion bereitgestellt. Geklappt hat es schon beim 1. Anlauf, wie Bgm. Werner Frießer bei der Gemeindeversammlung im überfüllten Saal des Sport- und Kongresszentrums Bilanz gezogen hat. Es war der Auftakt für die jetzigen und künftigen Anstrengungen zur Großveranstaltung 2019. "Das war kein Zufall, sondern ein Glücksfall", erklärte Olymiaregion-Obmann Alois Seyrling und dankt Bgm. Frießer und seinem Team für die Bemühungen für diese WM2019. Mag. Elias Walser, seit Juni 2016 neuer und alleiniger Geschäftsführer des Tourismusverbandes Olympiaregion, macht klar, dass dieser Glücksfall genutzt werden muss. Mit Bildern, die in die Welt hinaus gehen, soll Appetit auf die Region gemacht werden, nicht nur an den beiden WM-Wochen, auch davor und danach.
Gemacht wird jetzt schon sehr viel: Die neue Langlaufstrecke mit der Unterführung der Möserer Straße wird heuer fertig. Im April 2017 beginnen die Hochbauvorhaben, darunter auch die Neugestaltung von WM-Halle, Bahnhof und Umgebung. Es wird "ein neues Tor in die Olympiaregion", betont Obmann Seyrling.

20. Februar bis 3. März 2019
Bgm. Frießer legte den SeefeldernInnen Daten und Fakten vor: Vom 20.2. (Eröffnungsfeier um 20:15 Uhr) bis 3.3. 2019 (50 km Langlaufbewerb zum Abschluss) steht der Wintersportort Seefeld nach der WM1985 erneut im Blickpunkt der Nordischen Welt: 1200 Journalisten und TV-Sender berichten, 720 Millionen schauen via TV zu und 250.000 vor Ort! "Es wird ein Nordisches Fest", erwarten sich die Seefelder vor allem Zuschauerströme aus den Skandinavischen Ländern. Die Menschenmassen sollen vor allem mit den Öffis anreisen. Dafür wird der Bahnhof von Land und Bund bzw. ÖBB um 23 Mio. Euro komplett saniert bzw. neu gebaut, ebenso der Vorplatz, der Anschluss zur Fußgängerzone, Zufahrtsstraßen (Kreisverkehr) und die Gebäude im Bahnhofbereich.
16 Millionen Euro muss Seefeld in eine neue sportliche Infrastruktur investieren, 4 Millionen Euro fließen in bestehende Objekte. "Insgesamt fließen von außen 45 Millionen Euro in den Ort und in die Region", erklärt Bgm. Frießer. Spektakulär und doch zurückhaltend wird das neue Funktionsgebäude am Fuße der Schanzen. Nur ein ca. 15 m hoher WM-Turm soll nach außen und auch über die Ferne ein sichtbares Zeichen für die WM2019 sein.
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