400 Jahre Historische Prangerschützen Bad Vigaun
400 Jahre Historische Prangerschützen Bad Vigaun
- Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Hauptmann Herbert Wallmann.
- Foto: Josef Wind
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Drei Tage lang feierten die Historischen Prangerschützen ihr 400 Jahr – Jubiläum.
BAD VIGAUN. Gestartet wurde mit dem „Ochsen-Freitag“ und viel Volksmusik, der Samstag stand im Zeichen des Gedenkens mit einem Festakt am Neuwirtsfeld sowie einem Festumzug und Samson-Tanz. Höhepunkt war das Jubiläumsfest mit Festgottesdient, Ansprachen und einem Umzug durch das Dorf bis zum Festzelt, wo die Trachtenmusikkapelle St. Koloman und die Bergknappenmusik Bad Dürrnberg aufspielten. 43 Schützenvereine und Musikkapellen aus Salzburg, Tirol, Steiermark und Bayern gaben den Prangerschützen die Ehre, aus St. Andrä im Lungau war sogar der Samson zu einem Tänzchen angereist. „Die Gemeinden und das Bundesland ist stolz auf das lebendige Schützenwesen“, sagte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler beim Festakt und Bürgermeister Alexander Sartori betonte, dass „die Historischen Prangerschützen Bad Vigaun ein ganz wichtiger Bestandteil des Ortes sind, perfekt organisiert und umrahmen kirchliche sowie weltliche Feierlichkeiten in der Gemeinde mit viel Einsatz.“
Vergangenheit und Gegenwart
Max Ringlschwendtner war von 1939 bis 1949 Pfarrer in Vigaun und er datierte die erste Erwähnung der Vigauner Schützen mit dem Jahr 1625. Leider sind wichtige Aufzeichnungen von damals bei der Kirchenrenovierung 1860 verschwunden. Als 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, musste bis 1922 die Vereinstätigkeit eingestellt werden. Bis zum 2. Weltkrieg wurde die Vereinstätigkeit von drei Hauptmännern geführt und nach Beendigung des Krieges konnte mit tatkräftiger Mithilfe der „alten Schützen“ schon am 17. Juni 1945 die Vereinsaktivitäten wieder aufgenommen werden. Neuer Hauptmann wurde Sepp Egger vom Gasthof Neuwirt. 1946 marschierte die neue Kompanie beim „Großen Prangertag“ wieder mit. Nachdem Sepp Egger zum Landesschützenobrist gewählt wurde, übernahm 1984 Josef Wallmann vom „Oberklabach“ am Rengerberg die Hauptmannschaft, die er 40 Jahre innehatte. Zum Nachfolger wurde dann sein Sohn Herbert Wallmann gewählt. Fahnenmutter ist "Neuwirtein Maria Egger und Fahnenpatin "Steinhausbäuerin" Marianne Gimpl. Heute zählt der jubilierende Verein 88 aktive Mitglieder, fünf Patronenbuben und vier Marketenderinnen
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