„Licht am Ende des Tunnels“
Nach langer Odyssee, Halleiner Verein soll neue Heimat bekommen
- Nach der Schließung des Kegelcasinos war der KSK Hallein auf der Suche nach einer neuen Heimat.
- Foto: pexels / Anna Shvets
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Zwei Jahre lang musste der KSK Hallein für Training und Meisterschaft ausweichen. Nun zeichnet sich für den Traditionsverein endlich eine neue sportliche Heimat ab.
HALLEIN. Seit der Schließung des Kegelcasinos Hallein im Juni 2024 sah sich der Kegelsportklub (KSK) Hallein mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert. Zwei Saisonen war der Verein gezwungen, mit seinen drei Mannschaften nach Schwarzach oder Bischofshofen auszuweichen. „Ein enormer Aufwand, sowohl zeitlich als auch finanziell für den Verein und die Spielerinnen und Spieler, die für einen Großteil der Kosten selbst aufgekommen sind“, heißt es dazu aus dem Verein.
Nun scheint es jedoch ein Licht am Ende des Tunnels zu geben. Denn: Dank der Initiative von Stefan Prähauser (Geschäftsführer der Celtic Homes GmbH und Betreiber der Soccergolf Hallein KG) und dessen Projektleiter Hannes Grandits steht der Bau einer neuen Kegelhalle auf dem Gelände der Soccergolf Hallein KG unmittelbar bevor.
- Aktuell das Aushängeschild des KSK Hallein: Ramona Lienbacher holte zuletzt Bronze bei den Staatsmeisterschaften.
- Foto: KSK Hallein
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Große (Vor)Freude im Verein
„Die Betreiber haben unglaubliche Geduld bewiesen, haben sie doch in zähen Verhandlungen zahlreiche Bedenken und Einsprüche aus dem Weg räumen müssen. Wir sind deshalb umso dankbarer, dass dieses Projekt nun umgesetzt werden kann und alle Halleiner Keglerinnen und Kegler eine neue Heimat bekommen“, freut sich Roland Kirchberger, sportlicher Leiter des KSK Hallein.
„Gerade rechtzeitig …“, sagt auch KSK-Obmann Adrian Wedam sichtlich erleichtert. Schließlich feiert der KSK Hallein in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. „Die Feierlichkeiten werden wir aber wohl auf das nächste Jahr verschieben, um diese auch gleich mit einem Eröffnungsturnier zu verbinden“, bemerkt Wedam voller Vorfreude.
Nach aktuellem Wissensstand soll die Anlage ab Jänner 2027 bespielbar sein und der Tennengauer Verein erhält eine neue Heimstätte. Die Herbstsaison 2026 und Teile der Frühjahrssaison 2027 müssen allerdings noch überbrückt werden.
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