12.09.2014, 09:08 Uhr

Unwettereinsätze und kein Ende in Sicht

Die Sicherungsmaßnahmen für die nächsten starken Niederschläge haben schon wieder begonnen. (Foto: FF Hallein)

Banges Warten auf befürchteten Dauerrregen: Die Feuerwehren sind in Alarmbereitschaft.

TENNENGAU (tres). Am Dienstag um 23:14 Uhr wurden die Feuerwehr Hallein zum ersten Einsatz in dieser Woche alarmiert: zu Auspumparbeiten am Burglehenweg in Hallein-Rehhof, nach der Überflutung des Baches entlang der B 159.
Weitere Einsatzadressen ließen nicht lange auf sich warten. Vor allem in Au, Rehhof und Taxach galt es verklauste Bäche zu bändigen, die über die Ufer getreten waren und Keller überflutet haben.

Wieder Häuser in Gefahr

Zahlreiche Wohnhäuser und Betriebe hatten ein Überflutungsproblem, Straßen mussten gesperrt werden. Die Salzburgerstraße (B 159) war im Bereich Kaltenhausen vermurt sowie in der Höhe des Auwirtes.
Für den Verkehr war die Straße mehrere Stunden lang komplett gesperrt. Die Wassermassen überfluteten die Keller einzelner Wohnhäuser zum Teil bis zur Kellerdecke.

"Eine weitere Aufgabe unsererseits war es gefährdete Öltankräume zu schützen, um Umweltschäden zu verhindern", berichtet Ortsfeuerwehrkommandant BR Rudolf Wessely. Die Einsatzkräfte unserer Feuerwehr standen bis zum Mittwochmorgen im Einsatz.
Doch der nächste Einsatz stand schon wieder an: "Gestern musste am Charlottenhüttenweg in Hallein der mobile Hochwasserschutz, so genannte "Floodtubes" - aufgebaut werden, weil heute weitere starke Regenfälle die Häuser im Umkreis wieder massiv gefährden könnten", sagt Wessely.
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