28.06.2017, 09:23 Uhr

Ars docendi für die FH Salzburg

Freut sich über die Auszeichnung: Am 27. Juni erhielt Mag. Ursula Reisenberger den Staatspreis für exzellente Lehre („Ars docendi“) für ihr innovatives Lehrveranstaltungskonzept am Studiengang Hebammen der FH Salzburg. (Foto: FH Salzburg)

Schon zum dritten Mal ging ein großer Preis an die FH Salzburg. Ein Lehrkonzept konnte überzeugen.

PUCH (tru). Bereits zum dritten Mal geht der „Ars docendi“, der Staatspreis für exzellente Lehre des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), an die FH Salzburg. Und wieder wurde ein besonders innovatives Lehrkonzept ausgezeichnet. Der Fokus liegt in diesem besonderen Fall neben dem akademischen Fachwissen auf der Persönlichkeit und der Rückbesinnung auf die eigenen Fähigkeiten in der Hebammenarbeit. Eigentlich ist Ursula Reisenberger Dramaturgin und Regisseurin. 2015 hat sie Hebammen-Studiengangsleiterin Margit Felber an die FH Salzburg geholt. Seither unterrichtet die gebürtige Salzburgerin als externe Lehrende angehende Hebammen an der FH. Wie geht das zusammen, mag man sich fragen. Hebammen sehen sich in ihrem Berufsalltag regelmäßig mit Situationen konfrontiert, die sie in kürzester Zeit richtig einschätzen müssen.
In solchen Momenten ruhig, aus der Erfahrung und dem adäquaten fachlichen Wissen heraus reagieren zu können, ist in diesem verantwortungsvollen Beruf entscheidend. In jeweils dreitägigen Workshops treffen sich die Studentinnen mit Ursula Reisenberger.
Ziel ist es, den Teilnehmerinnen in unterschiedlichen Übungen konkrete Erfahrungen zu vermitteln, anhand derer sie ihre eigene Präsenz – das völlige „Dasein“ und in der Situation „bei sich sein“ - klarer wahrnehmen und das Entwicklungspotenzial einschätzen lernen.
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