Asphalt statt Grün: Freude war nur von kurzer Dauer

Richard Herold kritisiert, dass durch den Asphaltbruch das Unkraut wächst.
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TULLN (red). "Narürlich bin ich nicht verpflichtet, das alles auszureißen", sagt Richard Herold, "aber es schaut halt nicht sehr schön aus", fügt er hinzu. Einen Gehsteig gibt's am Hollerweg keinen – waren die Nebenflächen früher Grasflächen, sind sie heute mit Recyclingasphalt planiert. Nachteil: Unkraut und Gras wächst durch, mit dem Rasenmäher kann dies nicht abgemäht werden. Das müsste schon einzeln ausgezupft werden. Und genau das ist die Kritik des Anrainers, der, würde dort asphaltiert werden, sogar mitzahlen würde, obwohl die Fläche im Eigentum der Gemeinde steht. Das Stadtamt Tulln begründet auf Anfrage der Bezirksblätter die Befestigung der Nebenflächen mit "Kantkornmaterial" durch einige Schlaglöcher, die durch laufend von Anrainern geparkten Autos entstanden seien. "Heuer wurde sogar ein zweites Mal etwas feiner verarbeitetes Material zusätzlich aufgebracht", heißt es dazu aus dem Rathaus. "Nach einiger Zeit wächst wieder Gras auf diesem Material und es kann ganz normal gemäht werden. Selten sind sich herauslösende größere Steine eventuell zu entfernen, bei höherer Mähereinstellung stellen diese aber kein Problem dar."

Richard Herold kritisiert, dass durch den Asphaltbruch das Unkraut wächst.
Richard Herold vor seinem Anwesen beanstandet, dass er durch das Auftragen des Asphaltbruchs das Unkraut einzeln auszupfen muss. | Foto: Zeiler
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Foto: ArturVerkhovetskiy/PantherMedia
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