St. Andrä-Wördern, Zeiselmauer
Zwei wichtige Verkehrsprojekte konnten fertiggestellt werden
- Gerhard Wallner (Straßenmeisterei Tulln), Harald Kaufmann (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Tulln), Landtagsabgeordneter Andreas Bors (i.V. LH-Stv. Udo Landbauer), Susanna Kittinger (Bürgermeisterin von St. Andrä Wördern), Michael Bamberger (Leiter der Straßenmeisterei Tulln), Alexander Leitgeb (NÖ Straßenbauabteilung Tulln), Gerald Gnadenberger (Straßenmeisterei Tulln).
- Foto: Land NÖ, Mühlbachler
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Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur: Sanierungen in St. Andrä-Wördern und Zeiselmauer abgeschlossen
BEZIRK. Im Bezirk Tulln konnten zwei wichtige Straßenbauprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Während auf der Landesstraße L 2009 zwischen Greifenstein und Hadersfeld umfangreiche Schäden nach dem Starkregenereignis im September 2024 behoben wurden, erhielt auch die Bahnstraße in Zeiselmauer einen neuen Fahrbahnbelag.
Am 17. Juni nahmen Landtagsabgeordneter Andreas Bors in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer, die Bürgermeisterinnen Susanna Kittinger und Regina Blondiau-Köllner sowie der Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Tulln, Harald Kaufmann, die Fertigstellung der Projekte offiziell vor.
Sanierung nach Hangrutsch
Die Sanierung der L 2009 stellte dabei eines der größten Straßenbauprojekte der Region dar. Der Straßenabschnitt zwischen Greifenstein und Hadersfeld war beim Starkregenereignis im September 2024 massiv beschädigt worden. Auf einer Länge von rund 800 Metern kam es zu insgesamt elf Hangrutschungen, wobei die schwersten Schäden bis zu 25 Meter tief reichten. Auch die Fahrbahn selbst wurde erheblich beschädigt.
- Gerald Gnadenberger (Straßenmeisterei Tulln), Alexander Leitgeb (NÖ Straßenbauabteilung Tulln), Harald Kaufmann (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Tulln), Regina Blondiau-Köllner (Bürgermeisterin von Zeiselmauer-Wolfpassing), LAbg. Andreas Bors (i.V. LH-Stv. Udo Landbauer), Michael Bamberger (Leiter der Straßenmeisterei Tulln), Gerhard Wallner (Straßenmeisterei Tulln).
- Foto: Land NÖ, Mühlbachler
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Vor dem Baustart waren umfangreiche Vermessungs-, Planungs- und Genehmigungsverfahren notwendig. Die Hauptarbeiten wurden zwischen September 2025 und April 2026 unter Totalsperre durchgeführt. Dabei entfernte man zunächst das abgerutschte Material sowie den aufgeweichten Untergrund. Anschließend wurden Fundamente aus in Beton verlegten Flussbausteinen errichtet und die Böschungen neu aufgebaut. Danach wurde die beschädigte Fahrbahn vollständig erneuert. Zusätzlich sanierte die Straßenmeisterei Tulln weitere kleinere Rutschungen und errichtete neue Entwässerungseinrichtungen zur besseren Ableitung von Oberflächenwasser. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden außerdem rund 600 Meter Leitschienen montiert.
Zahlen, Fakten, Daten zur L 2009:
• Gesamtlänge: rund 800 Meter
• Anzahl der Rutschungen: 11
• Fahrbahnsanierung: rund 3.400 Quadratmeter
• Kosten: 1,65 Millionen Euro (Land Niederösterreich)
Erfolgreicher Projektabschluss
Auch in Zeiselmauer konnten die Arbeiten an der Bahnstraße im Zuge der Landesstraße L 2131 erfolgreich abgeschlossen werden. Zwischen der Kreuzung mit der B14 und der Eisenbahnkreuzung entsprach die Fahrbahn nicht mehr den heutigen Anforderungen. Daher wurde auf einer Länge von rund 300 Metern der bestehende Asphalt abgefräst und eine neue Deckschicht aufgebracht.
Zahlen, Fakten, Daten zur L 2131:
• Gesamtlänge: 300 Meter
• Fahrbahnbreite: 6 Meter
• Bauzeit: eine Woche
• Gesamtkosten: 40.000 Euro
• Anteil Land Niederösterreich: 25.000 Euro
• Anteil Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing: 15.000 Euro
Mit den beiden abgeschlossenen Projekten wurden sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Infrastruktur in den betroffenen Gemeinden nachhaltig verbessert.
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