Clubbings erregen Gemüter

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KIRCHBERG/WAGRAM (wp). Nächtliche Exzesse bei Clubbings rauben Anrainern der Wagramhalle den Schlaf. Sie fordern Bgm. Benedikt zum Handeln auf.
„Bei Clubbings kommt es in der letzten Zeit immer wieder aufgrund von Schlägereien zu Körperverletzungen und Vandalismus im Umfeld der Wagramhalle. Was uns Anrainer aber besonders betrifft, ist der hohe Lärmpegel“, klagt ein Kirchberger (Name d. Red. bekannt) und kritisiert, „dass Bgm. Johann Benedikt trotz Unterschriftenaktionen und Protesten nichts dagegen unternimmt“. Auch die Polizei scheint machtlos gegen das Treiben, wie es etwa am letzten Wochenende wieder zu beobachten war.

Planquadrate und Polizeistreifen
„Oft sind nur offene Türen für einen erhöhten Lärmpegel verantwortlich“, relativiert Ortschef Benedikt (VP), „Kritik ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt, denn seitens der Gemeinde machen wir einzuhaltende Vorschreibungen“, außerdem sei die Wagramhalle ausreichend gedämmt. Offensichtlich werden die Vorschreibungen nicht immer eingehalten, wie auch Leopold Heindl (BPKdt.-Stv.) meint: „Die Problematik ist leider bekannt. Was wir seitens der Polizei machen, sind eine zusätzliche Streife und Verkehrskontrollen.“ Aber: „Wir können im Vorfeld nur bedingt einschreiten.“
„Die Jugend braucht ihre Freiräume“, meint Benedikt. – „Ja, die Jugend soll sich austoben, aber bitte nicht auf Kosten von uns Anrainern. Wir wollen in der Nacht schlafen“, so ein genervter Beschwerdeführer.

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