340 neue Wohnungen in Feldkirchen bis 2030

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FELDKIRCHEN (reis). Beim Workshop „Vision Feldkirchen“ dachten Fachleute und Gemeindebürger nach, wie sich der Markt entwickeln soll. Da die Nachfrage nach Wohnungen unvermindert groß ist, stand der Siedlungsraum im Vordergrund.

Ausdehnung nach Westen

Die grundsätzliche Entscheidung, dass sich der Markt in Richtung Westen entwickeln solle, ist durch die Neufassung des Flächenwidmungsplanes gefallen. Das erste Großprojekt soll ab 2019 bis 2030 zwischen Landshaager Kirchenweg und Lerchenweg auf einer Fläche von knapp fünf Hektar verwirklicht werden. Rund 340 vom Land geförderte Wohnungen sollen auf diesem flachen Areal entstehen. Voraussetzung ist allerdings, dass der bestehende Gemeindebrunnen am Lerchenweg verlegt werden kann. Alternative Standorte werden geprüft. Gelingt diese Verlegung, dann soll aus der Schutzzone ein öffentlicher Park werden.
Die Umsetzung dieses für Feldkirchen einmaligen Großvorhabens will die Gemeinnützige Industrie-Wohnungs-AG (GIWOG) mit Sitz in Leonding vorantreiben. Sie ist in fünf Bundesländern tätig und besitzt mehr als 25.000 Wohnungen. Im Bezirk war sie bislang nur in Gramastetten aktiv.

Neues "Wohndorf"

Die Bebauung soll durch Reihenhäuser, Maisonetten, altersgerechtes Bauen usw. erfolgen. Bis auf zwei Wohnhäuser mit vier Etagen sollen die Gebäude zwei oder drei Stockwerke umfassen. Das Wohnen soll durch eine Reparaturwerkstätte, durch Räume für Nahversorger, Gemeinschaftsräume für Spielgruppen oder auch durch ein ärztliches Primärversorgungszentrum ergänzt werden. Innerhalb des neuen „Wohndorfes“ werden attraktive Wege für Fußgänger und Radfahrer geschaffen.
Eine erste öffentliche Präsentation ist für das Frühjahr angekündigt. Das Großprojekt wird in der Bevölkerung bereits heftig diskutiert. Für viele von ihnen steht eine gute und schonende Verkehrslösung für den Markt ganz oben in der Forderungsliste.

FOTOS: Wolfgang Reisinger (3)

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