Regenbogen-Premiere
Ottensheim hisst erstmals Flagge, setzt damit starkes Zeichen

Foto: Traudi Schanzer
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Trotz des Regens folgten am 12. Juni rund 100 Menschen der Einladung der Bürgerliste proO. zu einem Regenbogen-Spaziergang durch Ottensheim. Unter dem Motto „Mut zum Zaumkuma“ setzten sie ein Zeichen für Gleichberechtigung, Inklusion und ein gutes Leben für alle. Als Abschluss eines fröhlichen, von Musik und Tanz begleiteten Spaziergangs durch Ottensheim hissten Bürgermeisterin Maria Hagenauer und Vizebürgermeisterin Michaela Kaineder zum ersten Mal die Regenbogenfahne am Gemeindeamt als ein deutlich sichtbares Zeichen der Gemeinde.

OTTENSHEIM. „Mit dieser Fahne senden wir als Gemeinde eine ganz klare Botschaft der Offenheit. Wir wollen eine Gesellschaft, die sich in ihrer Vielfalt stärkt und respektiert und für Gerechtigkeit eintritt“, freut sich Vizebürgermeisterin Kaineder über den gelungenen Gemeinderatsbeschluss zum Ankauf der Fahne.

Diskussion im Gemeindesaal

Im Anschluss diskutierten im Gemeindesaal, moderiert von Victoria Schuster, Gernot Wagner von der Hosi Linz, Lisa Höglinger vom Queertreff Rohrbach, Agnes Schützenhofer, Leiterin der Regenbogenpastoral der Diözese Linz und Karin Neuwirth vom Institut für Legal Gender Studies an der JKU. Themen, wie Ausgrenzung, gleiche Rechte für alle Menschen und Chancengleichheit in einem rauer werdenden politischen und gesellschaftlichen Klima wurden aufgegriffen.

Foto: Traudi Schanzer

Ansprochen wurden auch über die oft kleinen Zeichen der Hoffnung sowie positive Veränderungen in Gesellschaft und Kirche. Dafür braucht es Engagement und eben „Mut zum Zaumkuma“, so wie am Freitag in Ottensheim. Das Hissen der Regenbogenfahne und die Podiumsdiskussion sind eine Kooperation der Marktgemeinde Ottensheim, der communale OÖ, der HOSI Linz und des Vereins Donauquarz.

Foto: Traudi Schanzer
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