OÖ. Ortsbildpreis 2026
Schenkenfelden holt sich den Landessieg
- Schenkenfelden ist Landessieger beim OÖ. Ortsbildpreis 2026 (v. l.): Othmar Nagl, Generaldirektor OÖ. Versicherung, Vizebgm. Franz Gossenreiter, Bürgermeisterin Doris Leitner, Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner, Johann Pötscher, Obmann der Bürgergenossenschaft, und Wolfgang Ritter.
- Foto: Land OÖ/Pelzl
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Landessieg beim OÖ. Ortsbildpreis für die "Marktschank" in Schenkenfelden. Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner zeichnet die Gemeinde gemeinsam mit Generaldirektor Othmar Nagl vom Kooperationspartner Oberösterreichische Versicherung bei der Ortbildmesse in Kleinzell im Mühlkreis aus.
SCHENKENFELDEN. Dieses Projekt konnte die Jury des Ortspildpreises überzeugen. Das Gebäude im Herzen des großen Marktplatzes von Schenkenfelden wurde 1883 als Schule erbaut und bis 1975 als solche betrieben. Später wurde die „alte Schule“ zum Gemeindeamt und Zeughaus der FF-Schenkenfelden umfunktioniert. Als die Feuerwehr schließlich in einen größeren Neubau übersiedelte, standen die Räumlichkeiten im Erdgeschoß des Gebäudes leer. Diese Umstände entfachten in der Bevölkerung die Idee, hier – im Zuge der anstehenden Sanierung des Amtsgebäudes – ein Wirtshaus entstehen zu lassen. Dies sollte mit geballter Kraft und gebündeltem Know-How in Form einer Bürgergenossenschaft geschehen. Diese wurde im Frühling 2024 von einem 30-köpfigen-Kernteam offiziell gegründet.
- Heute ist das historische Gebäude eine "Marktschank", die als sozialer Treffpunkt der Gemeindebürger dient.
- Foto: Land OÖ
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Bürgergenossenschaft mit 370 Mitgliedern
Mittlerweile besteht die Bürgergenossenschaft aus über 370 Mitgliedern, die sich durch den Kauf mindestens eines Genossenschaftsanteils im Wert 500 Euro am Projekt beteiligen. Darüber hinaus wurde die Revitalisierung des Gebäudes durch eine Förderung aus Mitteln des „Aktionsprogramm zur Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung“ unterstützt. Eine umsichtige Planung ermöglichte die behutsame Sanierung dieses identitätsstiftenden Hauses und stärkt gleichzeitig die Nutzung räumlicher Synergien im Gebäude. Dies kommt etwa im Sitzungssaal der Gemeinde zum Ausdruck, der sich im Erdgeschoß befindet und bei Bedarf von der Gastronomie genutzt werden kann. Aufgrund des hohen ehrenamtlichen Engagements konnte die neue „Marktschank“ am 30.05.2026 eröffnen und somit ein zentraler Treffpunkt für die Bewohner:innen und Besucher:innen des Ortes geschaffen werden.
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