15.11.2016, 14:06 Uhr

Seit 2009 sieben GUUTE-Schulen

(Foto: WKO)

Für das regionale Zertifikat können sich alle Schulen im Bezirk bewerben

BEZIRK. Der Bezirk Urfahr-Umgebung zählt nicht nur wirtschaftlich zu den dynamischsten Regionen Österreichs, er gilt vor allem auch als attraktives Wohngebiet, wie die Bevölkerungsentwicklung bestätigt. „Regionalität, Qualität, Kooperation und Innovation – diese vier GUUTE-Grundwerte wenden wir nicht nur auf die Wirtschaft, sondern in der GUUTE Region auch auf die Bildung an, weil wir in einer qualitativ hochwertigen Schullandschaft eine wesentliche Basis zur ,Verwurzelung‘ der jungen Leute in unserer Region sehen.“ Der Leitsatz „ ... denn das GUUTE liegt so nah“ gilt im Bezirk also auch auf dem Schulsektor. Bereits vor sieben Jahren wurde mit der Polytechnischen Schule Gallneukirchen die erste GUUTE-Schule „installiert“. Mittlerweile zählt das gesamte Bezirksgebiet sieben GUUTE-Schulen. Es sind dies die Polytechnischen Schulen in Bad Leonfelden und Ottensheim, die Tourismusfachschulen und das BORG in Bad Leonfelden, die Fachschule in Bergheim sowie die landwirtschaftliche Fachschule in Kirchschlag, die allerdings ab dem Schuljahr 2017/18 in das neue Agrarische Bildungszentrum (ABZ) Hagenberg übersiedeln wird.

Praxisbezogene Zusammenarbeit mit Wirtschaft

Das Qualitätssiegel „GUUTE Schule“ wird von der WKO nicht automatisch verliehen, sondern muss „verdient“ werden. WKO-Leiter Franz Tauber nennt die wesentlichen Voraussetzungskriterien. "Die Auszeichnung „GUUTE Schule“ erhalten nur Schulen, die neben einer qualitativen schulischen Ausbildung auch eine praxisbezogene Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft bieten." Bewerben können sich grundsätzlich alle Volksschulen, Neuen Mittelschulen, Polytechnischen Schulen, landwirtschaftlichen Fachschulen, Tourismusschulen und BORG im Bezirk Urfahr- Umgebung. Die Schulausrichtung muss – wie erwähnt – den vier GUUTE-Prinzipien Regionalität, Qualität, Kooperation und Innovation entsprechen. Diese strategische Ausrichtung muss mit einem Konzept entsprechend nachgewiesen werden.
Darüber hinaus verpflichtet sich eine GUUTE-Schule zu mindestens einer GUUTE Aktivität pro Semester zur Unterstützung des GUUTE-Netzwerks. Das können Studien, Erhebungen, Umfragen und Auswertungen (z.B. zur Kaufkraft) sein, ebenso bewusstseinsbildende Maßnahmen wie Aktionstage etc., Teilnahmen an GUUTE-Aktionen oder auch konkrete Kooperationen mit GUUTE-Betrieben.
Das geplante Jahresprogramm ist jeweils bis Ende Oktober dem GUUTE-Verein vorzulegen, der Jahresbericht muss bis Ende Juli übermittelt werden.

Vorteile als GUUTE-Schule

Welche Vorteile hat man als GUUTE Schule? Tauber dazu: abgesehen vom positiven Image, das mit Zertifikat und Schild auch optisch unterstützt wird, werden GUUTE-Schulen für die regionale Wirtschaft als schulische Kooperationspartner forciert. Zudem profitieren Schüler wie auch Lehrer von der Teilnahme am GUUTE-Netzwerk (Kooperationen, Veranstaltungen, Schulungen, Frühlingsempfang etc.). Darüber hinaus wird den GUUTE-Schulen kostengünstig ein eigenes Internetportal zur Verfügung gestellt.
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