Ein Jahr ging sie in Dänemark zur Schule

In Dänemark fand sie schnell Freunde: Leonie Nageler (2. v. l.), Louisa Petersen, Hanna Hansen und Bine Larsen
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VILLACH (aju). Fernweh und Lust, die Welt zu erkunden, das kennen wohl viele, vor allem in jungen Jahren. Auch die 17-jährige Leonie Nageler wurde von der Abenteuerlust gepackt. So hat sie sich in Eigenregie ein Auslands-Schuljahr in Dänemark organisiert.

Liebe zu Dänemark

Elf Monate verbrachte sie so in einer Schule dort. Eigentlich besucht Leonie das Peraugymnasium in Villach. "Ich habe aber immer schon davon geträumt, einmal im Ausland zur Schule zu gehen", sagt Nageler. Zuerst wollte sie in ein Englischsprachiges Land, in den letzten Jahren allerdings entdeckte sie ihre Leidenschaft für Dänemark. 

Weniger gestresst

Nachdem sie sich für ein Austauschjahr entschieden hatte, begannen die Planungen. "Ich musste eine Organisation finden, die mich unterstützt und eine Gastfamilie zur Verfügung stellt", erklärt Nageler. Vor Ort angekommen, merkte sie schon die ersten Unterschiede zwischen Dänemark und Kärnten. "Die Mentalität ist viel weniger gestresst als bei uns. Dänen sehen alles lockerer und zudem hatte ich großes Glück mit meiner Gastfamilie", meint Nageler.

Sprachbarriere

Die Umstellung auf eine dänische Schule war, vor allem auf sprachlicher Ebene, eine sehr große. "Ich konnte ja kein Dänisch. Das habe ich erst dort gelernt. Denn der Unterricht ist ja komplett auf Dänisch", sagt Nageler. Mit der Zeit aber erkannte sie immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen Dänisch, Deutsch und Englisch. Das erleichterte ihr das Lernen vor Ort.

Austauschklasse

Mit ihrem Austauschjahr ist Leonie allerdings nicht alleine. In ihrer Klasse haben insgesamt sechs Personen ein Schuljahr im Ausland gemacht. "Einige gingen ein halbes Jahr weg, andere ein ganzes", sagt Nageler. Von Amerika, über Italien bis hin nach Australien war alles dabei.

Hilfe für Agentur

Vor allem die Organisation, die hinter diesem Austauschjahr stand, hat Nageler beeindruckt. "Wir haben uns gedacht, dass es doch cool wäre, bei dieser Agentur mitzuhelfen", sagt Nageler. Die Unterstützung, auch was die Gastfamilien angeht, basiert dabei auf freiwilliger Basis. "Wir, meine zwei Freundinnen und ich, haben uns gedacht, dass wir das auch forcieren wollen und organisieren nun regelmäßig Camps oder Ausflüge mit den derzeit sieben Austauschschülern in Kärnten", sagt Nageler. Wichtig wäre es auch, neue Gastfamilien zu finden. "Denn es ist immer traurig, wenn Schüler zu uns kommen wollen, aber keine Gastfamilien zur Verfügung stehen", sagt Nageler.

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