Mit dem Bus zum Ausflugsziel

<f>Markus Reisner</f> koordiniert das Projekt
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VILLACH. Für Bewohner von ländlichen Gegenden ist das Auto noch nach wie vor Verkehrsmittel Nummer eins. Doch immer mehr Menschen, die in Ballungszentren leben, haben kein eigenes Auto mehr (ca. 40 Prozent). Diese Menschen suchen natürlich auch im Urlaub Alternativen zum Auto, um an ihr Ferienziel zu gelangen. Ab 1. Juni 2017 ist deshalb nun das "Bahnhof-Shuttle-Kärnten" im Einsatz.

Nachfrage nach Mobilität

Die Region Villach Tourismus ist der Projektträger dieses neuen Shuttles, an dem sich ingesamt acht Tourismusregionen beteiligen. "Wir haben festgestellt, dass es eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage im Bereich Mobilität zwischen Stadt und Land gibt", sagt Markus Reisner, Mobilitätsmanager bei Region Villach Tourismus.
Er betont, dass man Alternativen anbieten müsse, damit der Urlaubsgast auch in der Urlaubsdestination mobil sein kann. Ab 15. Mai ist deshalb ein Platz im Busshuttle in ganz Kärnten online buchbar.

Finanzielle Unterstützung

Ausgangspunkt für die Buchung ist immer der nächstgelene Bahnhof. "Start und Zielpunkt des Shuttles ist immer einer der ausgewählten Bahnhöfe. Von dort aus werden die Besucher dann mit dem Bus zu ihrem Ausflugsziel gebracht", sagt Reisner. Die Kosten für diesen Transport sollen dabei garantiert immer unter dem üblichen Taxipreis liegen. "In Summe, pro Buchungsvorgang, garantieren wir einen günstigeren Tarif als das Taxi", sagt Reisner. Möglich macht das alles eine Förderung durch Klimaaktiv vom Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich. Unterstützung kommt auch vom Land Kärnten und vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfond. Die Förderungen selbst laufen noch bis November 2019, ab da soll sich das Projekt dann von selbst tragen.

Heimisches Unternehmen

Zu Beginn können Interessierte noch in einer vorgefertigten Buchungsmaske, übrigens nur online, ein gewünschtes Ausflugsziel auswählen. Auch alle jene Freizeitdestinationen, die noch nicht in dieser Maske vorhanden sind, sollen in weiterer Folge hinzugefügt werden. "Das Bahnhofsshuttle ist nur das erste Ziel, generell wollen wir die Mobilität in der Region ohne Auto weiterführen", sagt Reisner.
Für die Fahrten selbst ist das Unternehmen Bacher Reisen zuständig. "Wir freuen uns darüber, durch eine europaweite Ausschreibung einen regionalen Betrieb gefunden zu haben, der sich gemeinsam mit seinen Subunternehmen um die Umsetzung kümmern wird", so Reisner.

Zur Sache

Das Bahnhof-Shuttle Kärnten bedient folgende Bahnhöfe: Spittal an der Drau, Greifenburg, Hbf Villach, Hermagor, Velden, Pörtschach, Hbf Klagenfurt, Kühnsdorf, St. Veit an der Glan und Friesach.

Tickets: Online verfügbar ab 15. Mai unter www.bahnhofshuttle.at, gebucht werden muss bis zum Vortag um 18.00 Uhr

Das Bahnhof-Shuttle ist eine Kooperation der Urlaubsregionen Bad Kleinkirchheim, Mittelkärnten, Millstätter See, Nassfeld-Pressegger See-Lesachtal-Weißensee, Nockberge, Klopeiner See-Südkärnten, Wörthersee und Villach-Faaker See-Ossiacher See gemeinsam mit der Kärnten Werbung.

Die Leitung der Kooperation hat die Region Villach Tourismus über. Zentrale ist die "Touristische Mobilitätszentrale Kärnten" in Villach.

&lt;f&gt;Markus Reisner&lt;/f&gt; koordiniert das Projekt
Georg Overs, Geschäftsführer Region Villach, Projektleiter „Touristische Mobilitätszentrale Kärnten“
Autor:

Julia Astner aus Spittal

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