Neue Bilder: So sieht es knapp zwei Wochen nach der großen Mure in Afritz aus

Spuren der Verwüstung: So sieht Kraa derzeit aus
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  • Spuren der Verwüstung: So sieht Kraa derzeit aus
  • Foto: Christian Debelak/Bundesheer
  • hochgeladen von Wolfgang Kofler

AFRITZ. Auch wenn die Bilder vielleicht einen anderen Eindruck vermitteln: Die Aufräumarbeiten in Afritz schreiten zügig voran. Knapp zwei Wochen nach der zweiten, der schlimmeren Vermurung des Ortes Kraa (Bericht hier), sind noch immer jede Menge Helfer fast rund um die Uhr im Einsatz, um in Kraa wieder den Urzustand herzustellen. Knapp 40 Häuser sind von den schweren Unwettern beschädigt worden, teilweise standen Geröll und Schlamm zwei Meter hoch.

Aktuelle Fotos

Neue Bilder zeigen nun den aktuellen Stand. Die Aufnahmen stammen vom Bundesheer, das mit rund 50 Soldatinnen und Soldaten und schwerem Gerät (Bagger, Kipper) sowie Hubschraubern im Einsatz steht. Nach wie vor werden Verklausungen im Tronitzerbachgraben bereinigt, die Unmengen an Material werden vom Hubschrauber abtransportiert.

Zustand der Häuser
Was zuletzt die größte Sorge der Bewohner von Kraa war: Haben die Häuser dem enormen Druck standgehalten, den die Muren erzeugt haben? "Diesbezüglich sieht es gut aus", sagt Bürgermeister Max Linder: "Die Statik-Überprüfungen haben gezeigt: die Häuser sind wieder beziehbar." Es habe sich als Glück im Unglück erwiesen, dass die mit teils riesigen Steinen angereicherten Muren auf ihrem Weg über die Felder deutlich an Geschwindigkeit verloren hätten, ehe sie auf die Häuser trafen. "Wären die Felsen mit mehr Tempo gegen die Wände geprallt, hätte es wohl schlechter ausgesehen", sagt Linder.

Nur ein sehr altes Gebäude dürfte abrissreif sein. Dass noch nicht alle Häuser wieder bezogen sind, liege einzig daran, dass einige Bewohner noch zu verängstigt sind, um zurückzukehren, sagt Linder.

Weitere Arbeiten

In rund zwei Wochen, glaubt Linder, werde man den gesamten Schutt zwischen den Häusern entsorgt haben, dann könnte der Ortskern von Kraa langsam wieder lebenswert werden. Die Aufräumarbeiten rundherum würden wohl noch "sehr, sehr lange dauern".

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Autor:

Wolfgang Kofler aus Villach

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