Großes Aufatmen beim EC iDM VSV
Jetzt kann langsam nach vorn geschaut werden
- Nach der gestrigen Krisensitzung kann langsam aufgeatmet werden. Die kommenden Spiele sind auf alle Fälle einmal gesichert.
- Foto: EC iDM VSV
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Nach turbulenten Tagen ist der Spielbetrieb des VSV für die kommende Saison gesichert. Neue Stimmen von Spielern, Stadt und Land zeigen die Erleichterung – gleichzeitig bleiben wichtige Fragen offen.
VILLACH. Für den VSV war es ein Kraftakt unter enormem Zeitdruck. In enger Abstimmung mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft, der ICE Hockey League und dem Vereinsvorstand rund um Obmann Manfred Herzog wurde eine kurzfristige Lösung auf die Beine gestellt. Gleichzeitig laufen Gespräche über einen möglichen neuen Geschäftsführer.
Erleichterung bei Spielern
Auch innerhalb der Mannschaft waren die vergangenen Tage von Unsicherheit geprägt. Verteidiger Thomas Vallant betont, dass der Zusammenhalt im Team darunter nicht gelitten habe.
„Natürlich sind wir sehr dankbar, dass da eine Lösung im Sinne des Vereins, der Fans und uns Spieler gefunden wurde. Wir haben so eine tolle Truppe, so viel Charakter im Team. Das hat man jetzt in dieser schweren Zeit gesehen, jeder ist zum Training gekommen, hat gespielt und alles gegeben. Wir haben alle zusammengehalten und werden jetzt am Eis alles geben und das Maximim rausholen“.
Obmann Manfred Herzog spricht von einem „Kraftakt“ der vergangenen Tage. Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und der Liga sei es gelungen, einen Weg zu finden, um in die Meisterschaft zu starten. Das sei ein wichtiges Signal für Fans, Sponsoren und ganz Villach.
- Thomas Vallant: „Wir haben so eine tolle Truppe, so viel Charakter im Team. Das hat man jetzt in dieser schweren Zeit gesehen, jeder ist zum Training gekommen, hat gespielt und alles gegeben.“
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Auch Albel erleichtert – und fordert Aufklärung
Villachs Bürgermeister Günther Albel meldete sich am Mittwoch ebenfalls zu Wort. „Fans, Spielern und auch uns als Vertretern der Stadt Villach fällt ein riesiger Stein vom Herzen“, so Albel auf Facebook. Viele Partner hätten in kurzer Zeit eine Lösung für die Weiterführung des VSV gefunden. Auch bei der Suche nach einem neuen Geschäftsführer „sieht es gut aus“. Zudem sei ausreichend Geld aufgestellt worden, um in die Meisterschaft zu starten.
Arthofer: VSV und KAC gehören zur DNA Kärntens
Erleichtert über die Sicherung des Spielbetriebs zeigt sich auch Kärntens Landessportdirektor Arno Arthofer. Damit bleiben auch die großen Kärntner Eishockey-Duelle zwischen VSV und KAC erhalten.
„Der VSV gehört gemeinsam mit dem KAC zur DNA des Kärntner Sports. Beide Vereine stehen für jahrzehntelange Tradition, Leidenschaft und eine Eishockeybegeisterung, die weit über Kärnten hinausstrahlt."
Jetzt müsse der Blick nach vorne gerichtet und die Zukunft des VSV nachhaltig abgesichert werden. Die Kärnten Sportkoordination werde den Club dabei im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten weiterhin unterstützen. Ein besonderer Fokus liege auf dem Nachwuchs.
Zeichen gesetzt
Auch ICE-Hockey-League-Präsident Erich Falkensteiner unterstreicht die Bedeutung dieses Schulterschlusses.
„Der VSV ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Liga und ein Traditionsstandort mit großer Strahlkraft. Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Tagen. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass der Spielbetrieb gesichert werden konnte und der Club wieder an Stabilität gewinnt.“
Der EC iDM Wärmepumpen VSV richtet den Blick nun wieder nach vorne – auf die sportliche Vorbereitung, die Weiterentwicklung und Sanierung der GmbH sowie auf eine Saison, in der Team und Verein erneut auf die Unterstützung der VSV-Familie zählen können.
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