07.11.2016, 17:30 Uhr

Von der Raupe zum Totenkopfschwärmer

Die Raupen des Totenkopfschwärmers

Kinder begleiteten den Weg einer Raupe bis hin zum Falter in einer Kiste auf der Terrasse.

VILLACH. Die Kinder einer unserer freien Mitarbeiterinnen haben im Sommer bei der Kartoffelernte im Garten zwei besondere Tiere gefunden: eine gelbe und eine grüne Raupe, rund 8 cm lang und 1,5 cm dick.
Die Kinder waren so fasziniert von den Raupen, dass sie sie gar nicht mehr hergeben wollten. Also wurde im Internet recherchiert um welche Raupen es sich handelt und was man tun kann, damit sie sich auch in einer Kiste auf der Terrasse zu Schmetterlingen entwickeln.

Verpuppung unter der Erde

Es waren die Raupen des Nachtfalters Totenkopfschwärmer, der bis zu 10 cm groß werden kann. Die Raupen ernähren sich von Kartoffel- oder Ligusterblättern, welche von den Kindern eifrig jeden Tag in die Kiste gelegt wurden. Während sich die gelbe Raupe gut entwickelte, wurde die grüne Raupe
unter den gleichen Bedingungen leider immer schwächer und verendete.
Die inzwischen von gelb in orange veränderte Raupe wurde nach drei Wochen unruhig und so stellten die Kinder in die Kiste einen flachen Blumentopf mit Erde. Die Raupen des Totenkopfschwärmers vergraben sich nämlich im Gegensatz zu vielen anderen Faltern zum Verpuppen in der Erde.

Verwandlung zum Falter

Exakt drei Monate nach dem Verpuppen schlüpfte dann Ende September ein Totenkopfschwärmer. Erst in der Nacht verließ er die Kiste und machte sich auf seinen Weg in den Süden, denn den Winter bei uns kann er nicht überstehen.
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