14.03.2017, 22:00 Uhr

Wird der Kommandant vom Bunkermuseum neuer Leilei-Chef?

Andreas Scherer mit seiner Ehefrau Angelika: "Würde mir den Leilei-Kanzler zutrauen" (Foto: Daberer)

Der Villacher Andreas Scherer soll gute Karten haben, Gernot Bartl als Chef der Faschingsgilde nachzufolgen.

VILLACH (kofi). Im Mai muss die Villacher Faschingsgilde einen neuen Chef wählen. Der Grund: Kanzler Gernot Bartl tritt gesundheitsbedingt den Rückzug an. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltet sich, wie Bartl selbst sagt, schwierig. Kein Wunder, soll der Neue doch eine Art Eier legende Wollmilchsau sein, die Bühnenerfahrung hat, mit Finanzen und Personal umgehen kann – und selbst anpacken, wenn organisatorisch Not am Mann ist.


Wenig Kandidaten

Bisher hat sich erst einer gemeldet, der sich der Wahl stellt: Stefan Gaggl, Technikminister der Gilde. Nun aber verdichten sich die Anzeichen für einen zweiten Kandidaten.
Andreas Scherer, hauptberuflich Kommandant im Bunkermuseum am Wurzenpass, bestätigt auf WOCHE-Anfrage, dass Gildenmitglieder an ihn herangetreten seien. "Ja, ich wurde mehrmals gefragt, ob ich den Kanzler machen möchte", sagt der seit kurzem 50-Jährige.

Qualifikationen

Seine persönlichen Eckdaten würden für eine Kandidatur sprechen: Das Bunkermuseum hat von Herbst bis Frühling geschlossen, Scherer hätte also in der für den Fasching wichtigen Phase Zeit.
Zudem gilt Scherer als Organisationstalent, der das Museum fast im Alleingang hochgezogen hat. Als ehemaliger Chef der Presseabteilung des Verteidigungsministeriums ist er den Umgang mit Medien und Personalführung gewöhnt.


Selbst auf der Bühne

Dass er selbst – wie Ehefrau und Tochter – auf der Leilei-Bühne steht, rundet das Bild des idealen Kandidaten ab. "Ich würde es mir zutrauen", sagt Scherer auch selbst. Einschränkung: "Ich muss mit meiner Frau besprechen, ob diese Aufgabe in unsere Lebensplanung passt."
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