Lohn- und Sozialdumping: Gesetz wirkt auch im Bezirk

Holzinger-Vogtenhuber, Schmidsberger und Reichhold-Burger (v.l.).
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BEZIRK. Bereits 2011 beschloss der Nationalrat ein Gesetz gegen Lohn- und Sozial-dumping. Damit soll verhindert werden, dass ausländische Firmen unter Ausbeutung ihrer Beschäftigten und Vermeidung entsprechender Sozialabgaben, heimische Betriebe vom Markt drängen. Laut ÖGB-Regionalsekretär Frederik Schmidsberger hat das Gesetz auch spürbare Auswirkungen für Arbeitnehmer im Bezirk. „Durch die seit 1. 1. 2015 geltende Regelung, wonach nicht nur Löhne, sondern alle sozialversicherungspflichtigen Abgaben geprüft werden können und Arbeitgeber bei Verstößen auch mit Strafen zu rechnen haben, stellen wir deutliche Verbesserungen fest.“

ÖGB-Regionalvorsitzende und AK-Rätin Gerlinde Reichhold-Burger: „Dem Wettbewerb über Lohndumping wurde ein wirksamer Riegel vorgeschoben, wodurch unsere Betriebe, die sich an die Regeln halten und wertvolle Arbeitgeber sind, vor schwarzen Schafen und Billigkonkurrenz geschützt werden." „Halten sich Firmen nicht an unsere Regeln, können wir sie nun grenzüberschreitend verfolgen. Zudem haften auch Auftraggeber dafür, dass entsprechende Löhne und Abgaben entrichtet werden“, so SP-Nationalratsabgeordnete Daniela Holzinger-Vogtenhuber.

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