01.02.2012, 13:23 Uhr

Erster Folienlager-Versuch für Sturmholz ist geglückt

Andreas Hofbauer, Geschäftsführer Bäuerlicher Waldbesitzerverband (BWV) OÖ. (Foto: BWV)

Nach dem Sturm „Kyrill“ wurde im April ’09 Fichtensturmholz in zwei luftdichte Folien verschweißt. Kürzlich wurde das „Geheimnis“ unter der Plane gelüftet.

AMPFLWANG. Erstmals wurde in Oberösterreich nach fast drei Jahren ein Rundholzfolienlager aufgelöst. Dieses Pilotprojekt des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes (BWV) gemeinsam mit der Familie Hötzinger aus Ampflwang hatte zum Ziel, Sägerundholz nach dem Sturmereignis Kyrill für längere Zeit bei gleichbleibender Qualität aufzubewahren und aus dem bereits angespannten Markt zu nehmen.
Im April 2009 wurden 256 Festmeter Fichtensturmholz in Folien verschweißt. Die Unterseite wurde durch ein Grundnetz mäusesicher gemacht. Alle zwei Wochen wurde der Gasgehalt unter der Plane überprüft. Dieses Lagerungsverfahren funktioniert nur, wenn absolut kein Sauerstoff vorhanden ist und somit das Entstehen von holzqualitätsschädigenden Pilzen verhindert wird.
Um zu sehen, ob diese Methode auch hält was sie verspricht, sind viele Interessierte zum ersten Öffnen der Folien gekommen. Die ersten freigelegten Stämme bestätigten die optimistischen Erwartungen. Das gelagerte Holz konnte auf den ersten Blick kaum vom frischen unterschieden werden. „Eine geglückte Premiere“, freute sich BWV-OÖ-Geschäftsführer Andreas Hofbauer.
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