Ein Abend wie damals
Eine Abend mit dem Indiana Jones von Waidhofen: Hans Gramanitsch

Johann Gramanitsch kam auf Einladung von Elena Lapshina und Werner Wingelhofer zu einem Vortrag über seine Abenteuer.
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  • Johann Gramanitsch kam auf Einladung von Elena Lapshina und Werner Wingelhofer zu einem Vortrag über seine Abenteuer.
  • Foto: Henrys
  • hochgeladen von Peter Zellinger

WAIDHOFEN. Die Location stimmt zwar nicht ganz, aber die Stimmung ist perfekt: Werner Wingelhofer hat sein Lokal "Henrys" in Waidhofen in eine würdige Kulisse in Anlehnung an Waidhofens legendäre Krokobar verwandelt. Die Wand zieren Fotos von Hans Gramanitsch mit seinem Krokodil Jokl, Berichte über seine Expeditionen in die entlegensten Winkel der Welt und in einer Glasvitrine sind tatsächlich Schrumpfköpfe ausgestellt, die Gramanitsch von seinen Reisen mitbrachte.

Aber das alles verblasste natürlich vor Gramanitschs Erzählungen, denn der Indiana Jones von Waidhofen war selbst gekommen um Dias von seinen Reisen und Abenteuern zu zeigen. Gramanitsch erzählte auch von der Zeit in der legendären Kroko-Bar, mit Maskottchen Jokl, einem echten Krokodil. Legendär sind die Aufnahmen von Gramanitsch und Jokl beim gemeinsamen Baden im Freizeitzentrum.

"Es ist unglaublich wie bekannt Waidhofen damals in den 70ern war", erinnert sich Gastgeber Werner Wingelhofer. "Ganz ohne Internet und Whatsapp kannte damals jeder die Krokobar. Ich habe damals in Tirol gearbeitet und selbst dort wurde ich ständig auf meine Heimatstadt mit der exotischen Bar angesprochen", erinnert sich Wingelhofer. 

Kein Wunder, das Lokal war im deutschsprachigen Raum in den Medien omnipräsent. Vom ORF über deutsche Medien und sogar das Micky-Maus-Magazin widmeten der Bar und Disko Reportagen. In Flugzeugen wurde Werbung für Waidhofen an der Thaya gemacht. Gramanitsch und Jokl spielten sogar in einer Folge von "Kottan ermittelt" mit. Der Anklang überraschte selbst den Gastgeber im Henrys: "Es ist unglaublich wie viele junge Leute hier waren, die die Kroko-Bar wahrscheinlich gar nicht mehr kannten. Der Name zieht bis heute. Bei uns war nur noch die Klobrille frei", freut sich der Wirt, der eine Neuauflage des Kroko-Abends im November ankündigt.

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