Waidhofen/Ybbs
Experten diskutieren am beta campus über die Zukunft der Region

Karl Heigel (Direktor Arbeiterkammer Niederösterreich), Johannes Schedlbauer (Direktor 
Wirtschaftskammer Niederösterreich), Markus Felber (Obmann beta campus & Mein Lehrbetrieb | GF Fuchs 
Metalltechnik), Sabine Hesse (Geschäftsführerin Fachverband Metalltechnische Industrie), Thomas Welser (Vorstandsmitglied beta campus | CEO Welser Profile Austria), Werner Krammer (Bgm. Stadt Waidhofen a/d  Ybbs)
 | Foto: beta campus
  • Karl Heigel (Direktor Arbeiterkammer Niederösterreich), Johannes Schedlbauer (Direktor
    Wirtschaftskammer Niederösterreich), Markus Felber (Obmann beta campus & Mein Lehrbetrieb | GF Fuchs
    Metalltechnik), Sabine Hesse (Geschäftsführerin Fachverband Metalltechnische Industrie), Thomas Welser (Vorstandsmitglied beta campus | CEO Welser Profile Austria), Werner Krammer (Bgm. Stadt Waidhofen a/d Ybbs)
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  • hochgeladen von Eva Dietl-Schuller

Vertreter*innen aus Wirtschaft, Interessenvertretungen und Regionalentwicklung diskutierten am beta campus über die Zukunft der Wirtschaft und die gemeinsame Verantwortung für eine starke Region.

WAIDHOFEN/YBBS. Wie bleibt unsere Wirtschaft langfristig wettbewerbsfähig? Welche Kompetenzen werden in der Arbeitswelt von morgen gebraucht? Und was macht eine Region zukunftsfähig? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des beta talks „Starke Unternehmen. Starke Region. Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft?“ am beta campus in Waidhofen an der Ybbs.

Beim beta talk kamen Vertreter*innen der Arbeiterkammer Niederösterreich, der Wirtschaftskammer Niederösterreich und des Fachverbands Metalltechnische Industrie mit regionalen Unternehmern sowie Vertreter*innen aus Politik und Regionalentwicklung zusammen, um unterschiedliche Perspektiven auf die Zukunft der Wirtschaft und der Region zu diskutieren.

Regionale Stärke in einer Wirtschaft im Umbruch

Steigende Energie- und Sozialkosten, internationale Standortkonkurrenz, zurückhaltende Investitionen in einzelnen Branchen und die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz stellen Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Beim beta talk wurde deutlich, wie unterschiedlich Betriebe mit diesen Veränderungen umgehen: Während international tätige Unternehmen Investitionsentscheidungen zunehmend im globalen Wettbewerb treffen müssen, setzen spezialisierte Betriebe auf Nischenstrategien und einen breiten Kunden- und Branchenmix, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Neben fachlichen Qualifikationen gewinnen auch persönliche Kompetenzen an Bedeutung. Die Fähigkeit, mit Veränderungen und steigenden Anforderungen umzugehen, wird für Beschäftigte und Unternehmen immer wichtiger. Dabei rückten insbesondere mentale Gesundheit und persönliche Widerstandsfähigkeit in den Fokus.

Die Zukunft der Region ist eine gemeinsame Aufgabe

Neben den Herausforderungen für einzelne Unternehmen wurden auch die Rahmenbedingungen für eine langfristig wettbewerbsfähige Region thematisiert. Dazu zählen insbesondere Investitionsmöglichkeiten, Qualifizierungsangebote und die Förderung von Innovation.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der regionalen Zusammenarbeit. Diskutiert wurde, wie bestehende Netzwerke, Initiativen und Kompetenzen besser miteinander verbunden und Synergien zwischen Wirtschaft, Politik und weiteren regionalen Akteuren genutzt werden können.

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Region

Der beta talk steht im Zeichen des zentralen Anliegens des beta campus: Menschen, Unternehmen und Organisationen zu vernetzen, Potenziale zu entfalten und gemeinsam eine lebenswerte und zukunftsfähige Region zu gestalten.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „Regionales PowerHouse – vernetzt.innovativ.zukunftsfit“ mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union durchgeführt.

Über das Projekt „Regionales PowerHouse – vernetzt.innovativ.zukunftsfit“
Mit dem dreijährigen Kooperationsprojekt „Regionales PowerHouse – vernetzt.innovativ.zukunftsfit“ bündeln der beta campus, Mein Lehrbetrieb und der Verein Eisenstraße Niederösterreich ihre Kräfte, um Innovation und Zusammenarbeit in der Region zu stärken. Das Projekt wird als Ländliches Innovationsunterstützungsnetzwerk (LIN) umgesetzt und bringt Akteur*innen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Bildung und Gemeinden zusammen, um gemeinsam Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

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