Faustschläge und Fußtritte als "Bestrafung"
Marchtrenker soll Hund schwer verprügelt haben
- Weil ein Marchtrenker außer sich gewesen ist, soll der Mann brutal auf seinen Hund eingedroschen haben, weil dieser ein Post-Paket kaputt gemacht hatte.
- Foto: MB
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Weil sein Hund ein Paket von der Post ruinierte, soll ein 45-jähriger Marchtrenker so in Rage geraten sein, dass er den Cane Corso mit Faustschlägen und Fußtritten "bestrafte". Der Mann muss sich jetzt am Landesgericht Wels wegen der Tierquälerei verantworten.
MARCHTRENK, WELS. Am Welser Landesgericht muss sich jetzt ein 45-jähriger Marchtrenker wegen Tierquälerei verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, seinen Hund, einen Cane Corso, schwer misshandelt zu haben. Auslöser soll laut Gericht eine Postlieferung im Wert von 200 Euro gewesen sein, die der Hund nichts ahnend in seine Einzelteile zerlegt und damit ruiniert hatte. Daraufhin soll der Marchtrenker regelrecht auf das wehrlose Tier losgegangen sein und habe es schwer misshandelt: Laut Anklageschrift versetzte der 45-Jährige seinem Hund zumindest sechs Faustschläge auf den Kopf und zumindest zwei Fußtritte gegen die Wirbelsäule. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt jedoch die Unschuldsvermutung.
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