Hakenkreuz- und Penis-Schmierereien
Jugendbande soll Millionenschaden aus Langeweile begangen haben
- Die Polizei konnte eine Jugendbande ausforschen, die in Wels-Land durch Straftaten einen Gesamtschaden im siebenstelligen Millionenbereich verursacht haben soll.
- Foto: Team Fotokerschi/ Antonio Bayer
- hochgeladen von Ramona Gintner
Wiederbetätigung, Sachbeschädigung, Tierquälerei und vorsätzliche Gemeingefährdung: Die Liste an Straftaten, die einer Jugendbande aus Wels-Land vorgeworfen wird, ist lange. Die Polizei hat die mutmaßlichen Mitglieder ausgeforscht – sie sind laut den Beamten teilweise geständig.
WELS LAND. Ermittlungserfolg der Polizei: Seit 2023 soll es eine Jugendbande in Wels-Land bunt getrieben haben. Die ihr zugeschriebenen Straftaten gehen laut Exekutive in die Millionenhöhe. "Gegen insgesamt elf Personen wurde ermittelt", bestätigt Christoph Weber von der Welser Staatsanwaltschaft (StA): "Zusammengefasst geht es vor allem um Sachbeschädigung durch Brandstiftung, die Entführung eines Huhns und Hakenkreuz- sowie Penisschmierereien." Dazu kommen noch die Anschuldigungen wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung sowie Sachentziehung. Die beiden Hauptbeschuldigten und mutmaßlichen Rädelsführer im Alter zwischen 16 und 18 Jahren müssen sich wegen insgesamt 61 Fakten verantworten – die Burschen aus Wels-Land zeigen sich laut Polizei und StA teilweise geständig. "Als Tatmotiv wurde immer wieder Langeweile angegeben", so die Exekutive:
"Durch die begangenen Straftaten entstand den Opfern ein Gesamtschaden in siebenstelliger Euro-Höhe."
Die Jugendlichen wurden bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt und warten auf ihren Prozess.
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