Stadt Wels, Parkanlagen
Neue Parks und 1.000 Bäume

Der Friedenspark am ehemaligen Eintracht Sportplatz wird ausgeweitet.
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  • Der Friedenspark am ehemaligen Eintracht Sportplatz wird ausgeweitet.
  • Foto: Stadt Wels
  • hochgeladen von Peter Hacker

Der im Jahr 2016 festgelegte Masterplan für Parkanlagen der Stadt Wels sieht sowohl eine Verbesserung der bestehenden Erholungszonen, als auch neue städtische Parks vor.

WELS. Derzeit gibt es in Wels 50 öffentliche Parks mit rund 600.000 Quadratmetern Gesamtfläche. Kinderspielplätze befinden sich in 37 der 50 Grünanlagen. Durch die  Umsetzung des Masterplans sind bisher 28 Prozent (%) der Anlagen erneuert und attraktiviert worden. Neu errichtet wurde auch der Fitness-Parcours am Reinberg und die Disc Golf-Anlage in der Albrechtstraße. Weitere 22 Prozent der Parks sind derzeit in Bearbeitung. Die Fertigstellung des Friedensparks Gartenstadt oder der auch der Park in der Sandwirtstraße sollen bis Anfang 2020 erledigt sein.

Rund drei Millionen werden investiert

Für neue Parkanlagen und die Restaurierung werden laut Masterplan rund drei Millionen Euro ausgegeben. Ein Teil des Geldes kommt von den Wohnungsgenossenschaften, die bei Neuerrichtungen von Wohnanlagen zur Kasse gebeten werden. Pro Quadratmeter Wohnfläche sind 30 Euro an die Stadt zu entrichten, die das eingenommene Geld für die Errichtung von Parkanlagen verwenden muss. Neue Parks in Wels entstehen derzeit in Laahen (Franziskus-Park) in der Fichtenstraße. Der Friedenspark am ehemaligen Eintracht-Sportplatz wird um 5.500 Quadratmeter vergrößert. „Derzeit wird in Wels so viel wie noch nie zuvor in die Grünflächen investiert. Als Umweltreferentin ist mir dieser Beitrag zur Lebensqualität der Bevölkerung und zum Klimaschutz sehr wichtig“, berichtet Vizebürgermeisterin Silvia Huber (SPÖ). Sobald die Messehallen im Osten des Messegeländes geschliffen sind, wird laut Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ), der Volksgarten bis hin zur Traun ausgeweitet, konkrete Pläne dazu gibt es derzeit noch nicht. Die Umsetzung erfolgt in den nächsten fünf bis sechs Jahren, so der Bürgermeister.

450 von 1.000 Bäumen sind schon gepflanzt

Ebenfalls im Masterplan vorgesehen ist die Neupflanzung von 1.000 Bäumen. Bisher wurden davon schon 450 davon eingesetzt. Durch die Veränderung des Klimas sind zunehmend hitzeresistentere Baumarten, wie Rot-Ahorn, Silber-Linde oder Hopfen-Buche gefragt. Es besteht auch die Möglichkeit, Baumpate zu werden. Mit dem einmaligen Betrag von 500 Euro erhält man am neuen Baum eine Plakette und eine Urkunde.  „Natur in unserer Stadt steigert nachhaltig die Lebensqualität. Zudem sorgen Bäume und Grünflächen für Kühlung und Verdunstung, dämpfen den Lärm und reinigen die Luft. Kurz: Sie tragen enorm zum Klimaschutz bei. Deshalb müssen unsere Grünflächen nicht nur erhalten, sondern weiter ausgebaut werden“, ergänzt Bürgermeister Rabl.

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