Radsport hautnah erleben
Welser Innenstadtkriterium
- hochgeladen von Wolfgang Simlinger
Es gibt Sportarten, die sieht man sich besser im Fernsehen an. Und dann gibt es das Welser Innenstadtkriterium, bei dem man heuer zum 27. Mal Radsport hautnah erleben konnte und mit den besten Fahrern des Landes in unmittelbaren Kontakt treten konnte.
Wels. Das Welser Innenstadtkriterium ist mittlerweile zum Pflichttermin für Radportfreunde geworden. Bei kaum einem anderen Event kann man den Radsport derart unmittelbar erleben und mit international erfolgreichen Radprofis wie Felix Grosschartner, der wenig Tage zuvor noch in Paris über die Zielline der Tour de France gefahren war, in Kontakt treten und vielleicht sogar ein Selfie machen.
Bereits um 16.45 starteten die Jüngsten auf dem Rundkurs, auf dem sie je nach Altersgruppe ein oder zwei Runden zu absolvieren hatten. Beim Damenrennen um 18.00 Uhr konnte man gut sehen, wihon sich der Radsport in den letzten Jahren entwickelt hatte: war vor einigen Jahrzehnten der Sport noch von den Männern dominiert, so warteten heuer die Damen mit einem beeindruckenden Starterfeld auf.
Beim Eliterennen der Herren war es nicht mehr leicht, einen guten Platz im Zielbereich zu finden. mehrere tausend Besucher hatten sich im Bereich um den Kaiser-Josef-Platz versammelt und jubelten bei jeder Runde den 40 Radprofis zu. 60 Runden gilt es auf dem rechteckingen Rundkurs zu bewältigen, jede fünfte Runde wird um Punkte gesprinted - ein System, das das Rennen für die Besucher äusserst spannend und attraktiv macht.
Michael Gogl gewinnt das 27. Welser Innenstadtkriterium 2026
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