Tiroler Schützen
"Masken im Freien müssen fallen"

Lds.Kdt. Thomas Saurer erläuterte BK Sebastian Kurz die Anliegen der Tiroler Schützen im persönlichen Gespräch.
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  • Lds.Kdt. Thomas Saurer erläuterte BK Sebastian Kurz die Anliegen der Tiroler Schützen im persönlichen Gespräch.
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Die Tiroler Schützen marschieren weiterhin mit vollem Einsatz für Tirols Traditionsverbände auf. Landeskommandant Thomas Saurer übergab den offenen Brief der Tiroler Schützen persönlich an Bundeskanzler Kurz und forderte eine deutliche Verbesserung der Situation!

Der "Vier-Augen-Appell an Bundeskanzler Sebastian Kurz, der am Freitag in Tirol weilte, war klar: "Keine Maskenpflicht mehr im Freien!" Konkret: Neben der aktuellen COVID19-Öffnungsverordnung der österreichischen Bundesregierung hat auch die Rahmenordnung der Bischofskonferenz in ihren Bestimmungen einen 2-Meter-Mindestabstand und das Tragen einer FFP2-Schutzmaske im Freien als Inhalt. Diese Richtlinien gelten somit auch bei Feldmessen und sogar bei Prozessionen, was ein Ausrücken der Tiroler Schützenkompanien defacto unmöglich macht.

Kritik an "Subsumierung"

„Bei allem Verständnis haben wir die Maßnahmen nicht nur stets mitgetragen, sondern bei unterschiedlichen Diensten aktiv mitgeholfen. Wir kritisieren aber  die ‚Subsumierung‘ von wertvoller Vereinsarbeit in der aktuellen Verordnungslage unter ‚Zusammenkunft mit dem Paragraph 13‘", so der Landeskommandant. Dass bei Zusammenkünften im Freien ein 2-Meter-Abstand eingehalten werden muss, mache ein Ausrücken in militärischen Formationen – und auch die Ehrensalven – unmöglich.

Der Bundeskanzler stellte weitere Öffnungsschritte am 28. Mai in Aussicht.
  • Der Bundeskanzler stellte weitere Öffnungsschritte am 28. Mai in Aussicht.
  • Foto: Land Tirol/Berger
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Keine Salve für den Kanzler

Bei seinem Antrittsbesuch im Jahr 2018 kam der Bundeskanzler in den Genuss einer Ehrensalve. Am Freitag, dem 21. Mai 2021 blieben die Patronenhülsen leer, als Sebastian Kurz im Rahmen eines Arbeitsgesprächs mit LH Günther Platter in Innsbruck war. "Wir werden weiterhin dafür eintreten, dass den Vereinen mehr Vertrauen geschenkt und die Maskenpflicht im Freien ausgesetzt wird", so Thomas Saurer. "Gerade die 3 G’s geben uns doch die Möglichkeit, verantwortungsvoll damit umzugehen!“

2018 marschierten die Axamer Schützen für den Bundeskanzler auf – zuletzt gab es aus den bekannten Gründen keine Ehrensalve!
  • 2018 marschierten die Axamer Schützen für den Bundeskanzler auf – zuletzt gab es aus den bekannten Gründen keine Ehrensalve!
  • Foto: Hassl
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Verbesserung in Aussicht

Nach "einem konstruktiven Gespräch" fassen die Schützen die Aussagen des Bundeskanzlers wie folgt zusammen:  "Sebastian Kurz konnte die Anliegen der Schützen nachvollziehen, nahm die Appelle und Forderungen gerne auf und wird diese in der kommenden Woche beraten. In jedem Fall kündigte der Bundeskanzler weitere Öffnungsschritte an. Bereits am Freitag den 28.05.2021 sollen Verbesserungen bekannt gegeben werden. Abschließend bat Bundeskanzler Kurz die Schützen und alle Traditionsverbände, weiterhin eine positive Kraft zu sein, besonders wenn es dann darum geht, die Vereinstätigkeit wieder hochzufahren."

Praktikable Anpassungen

Auch LH Günther Platter nahm Stellung: „Es freut mich, dass es unser Bundesland Tirol war, wo Bundeskanzler Sebastian Kurz den Austausch mit Verbänden und Vereinen suchte, um die Praxistauglichkeit der aktuellen Covid-19-Öffnungsverordnung zu erörtern. Ich habe mich bis zuletzt für eine Änderung der Regelungen für Verbände und Vereine eingesetzt. Ob Chöre des Landestheaters oder Blasmusikvereine: Es benötigt praktikable Anpassungen, damit auch das so wertvolle Kultur- und Traditionswesen in Tirol wiederaufleben kann. Nach vielen stillen Monaten sehnen sich die Menschen nach einem umfassenden musikalischen und kulturellen Zusammenleben!"

Umfrage

Über den "Offenen Brief" der Tiroler Schützen wurde berichtet (den Bericht finden Sie HIER) – damit verbunden gab es auch eine Umfrage: "Finden Sie die Maßnahmen nach § 13 richtig"?
70,27 % antworteten mit "Nein – das ist völlig überzogen", 21,62 % anworteten mit "Ja – man kann nicht genug aufpassen" und 8,11 % gaben an, an Vereinsarbeit nicht interessiert zu sein.

www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

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