Georg Dornauer: "Wo ist der Tourismusverband?"

Der SPÖ-Bezirkschef grantelt mit der Landesregierung und mit dem Tourismusverband.
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  • hochgeladen von Manfred Hassl

„Wo sind die Tourismusverantwortlichen der Landesregierung und welche Rolle spielt eigentlich noch der Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer?“, diese Frage stellt sich der SPÖ Bezirksvorsitzender Georg Dornauer. Der Sellrainer Bürgermeister merkt an, dass sich der Tourismusverband sang- und klanglos eine neue Dachmarke übergezogen hat. Neuerdings hieße der Tourismusverband „INNSBRUCK“ – also ohne Feriendörfer. Für diese Namensänderung bringt Dornauer aber aus marketingtechnischer Sicht noch Verständnis auf.

"Politisch verantwortungslos"

„Wofür mir allerdings jegliches Verständnis langsam fehlt, ist das völlig unkontrollierte agieren in den einzelnen Gemeinden mit ihren maroden Liftanlagen und fehlenden Konzepten. Ich zolle den Verantwortlichen in Oberperfuss größten Respekt für ihr Engagement. Daher finde ich es seitens der Landesregierung politisch verantwortungslos, die Gemeinde völlig im Regen stehen zu lassen.“ Dornauer ist auch überzeugt, dass die Gemeinderäte in Zirl und Völs anders entschieden hätten, wenn es ein klares Bekenntnis vom Tourismusverband und vom Landeshauptmann Platter gegeben hätte. "Aber das war nicht der Fall. Im Gegenteil, die Finanzierung wurde durch einen Briefwechsel zwischen Platter und der Oberperfer Bürgermeisterin noch wackeliger und fragwürdiger. Das hat die umliegenden Gemeinden verunsichert."

Wo ist Karl Gostner?
Dornauer holt noch weiter aus: „Wenig bis gar nichts höre ich von Obmann Karl Gostner, der Geschäftsführerin Sailer-Lall und Co. Die Reise geht in eine komplett andere Richtung als die berühmte Grischconsulta Studie aus dem Jahr 2014 vorgab. Die damalige Debatte rund um die Verbindung Schlick-Lizum (Brückenschlag) beinhaltete ja ebenso die Weiterentwicklung des Großraumes Innsbruck im Winter- und Sommertourismus“, so Dornauer.
Für den Bezirksvorsitzenden könne nicht jede Gemeinde alles anbieten, deshalb müsse endlich mit Mut und Sachverstand entschieden werden, in welche Richtung sich der Großraum Innsbruck touristisch entwickeln soll. „Ich orte diesbezüglich niemanden, der sich wirklich interessiert und sich verantwortlich zeigt. Das Stubaital wurde indes komplett vergessen. Der Unmut bei den Touristikern im Stubaital ist nach wie vor groß“, weiß Dornauer aus zahlreichen Gesprächen.

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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